Mia und ich gehen der Sache mal auf den Grund
Hallo liebe Hundefreunde,
manchmal entstehen neue Blogthemen wirklich auf eine ganz eigene Weise.
So war es auch diesmal.
Ich saß abends am Computer, Mia lag neben mir auf der Couch – halb schlafend, halb mit einem Auge auf meinen Snack gerichtet – und ich habe mich durch verschiedene Hunde-News gelesen.
Ein alter Spruch – und plötzlich passt er nicht mehr
Und plötzlich tauchte beim Lesen immer wieder derselbe Satz auf.
👉 „Hunde können menschliche Angst riechen.“
Ein Satz, den vermutlich jeder Hundehalter schon einmal gehört hat.
Ich glaube, dieser Spruch gehört ungefähr in dieselbe Kategorie wie:
➡️ „Hunde spüren, wenn ein Gewitter kommt.“
➡️ „Hunde merken, wenn jemand kein guter Mensch ist.“
➡️ „Und Hunde wissen sowieso immer alles.“
Kurz gesagt:
Ein bisschen Mythos. Ein bisschen Bauchgefühl. Und ganz viel Hundeweisheit.
Aber während ich mich durch diese Artikel klickte, fiel mir etwas auf.
Immer öfter stand dort plötzlich:
👉 Dieser Spruch stimmt so eigentlich gar nicht.
✋🏼 Moment mal.
⁉️ Wie bitte?
Das soll jetzt plötzlich nicht mehr stimmen? Hunde können also gar keine Angst riechen?
Ich muss zugeben – in diesem Moment habe ich automatisch Mia angeschaut. Sie lag neben mir auf der Couch und schnarchte seelenruhig vor sich hin.
Ich habe sie gefragt:
„Sag mal, Mia … stimmt das wirklich?“
Keine Reaktion. Nur ein leichtes Ohrzucken.
Typisch Mia – mein hochmotivierter Recherchepartner.
Aber ganz ehrlich:
Diese Aussage hat mich wirklich neugierig gemacht.
Denn ich musste sofort an zwei Situationen denken. Eine aus meiner Kindheit. Und eine aus unserem Alltag heute.
🐾 Meine erste Begegnung mit dieser Frage
Als ich klein war, wohnte neben meiner Oma ein sehr nettes Ehepaar. Und sie hatten einen großen Schäferhund.
Eigentlich war dieser 🐶 Hund immer freundlich zu mir.
Ich saß oft draußen auf einer Bank, habe ihn gestreichelt und alles war völlig entspannt. Bis zu einem Tag, den ich nie vergessen werde.
Inzwischen hatten die Nachbarn ein Baby bekommen, und ich hatte das Gefühl, der Hund war irgendwie anders geworden. Unruhiger. Vielleicht sogar ein bisschen eifersüchtig.
Ich saß wieder auf der Bank – wie so oft. Dann stand ich auf, um zur Toilette zu gehen. Und plötzlich zwackte der Hund nach meinem Bein. Kein richtiger Biss. Aber genug, dass ich mich furchtbar erschrocken habe.
Und von diesem Moment an hatte ich eine ganze Zeit lang wirklich Angst vor Hunden.
Und ich erinnere mich noch genau an dieses Gefühl:
👉 Ich hatte immer das Gefühl, Hunde merken sofort, dass ich Angst habe.
🐾 Mia meint dazu:
„Frauchen erzählt diese Geschichte immer so dramatisch. Aber ganz ehrlich – wenn ich jemanden zwicken würde, dann bestimmt nicht ohne Grund.
Vielleicht hat der Schäferhund damals nur gedacht:
Moment mal… wer bist du eigentlich und warum gehst du einfach aufstehen und weg?“
🐾 Heute mit Mia – manchmal habe ich denselben Eindruck
Viele Jahre später lebe ich das nun mit Mia.
Und manchmal denke ich tatsächlich wieder an diese alte Geschichte zurück.
Denn wir haben einen Nachbarn, der ganz offen sagt:
„Ich habe Angst vor Hunden.“
Er meint das gar nicht böse. Er versucht sich sogar immer wieder Mia zu nähern. Aber man sieht ihm die Unsicherheit einfach an.
Und interessant ist:
👉 Mia reagiert bei ihm komplett anders als bei anderen Menschen.
Während sie bei manchen Nachbarn sofort wedelnd hinläuft, sich streicheln lässt und begeistert alle Taschen nach Leckerlis durchsucht…
… wird sie bei ihm plötzlich:
-
aufgeregter
-
lauter
-
neugieriger
-
und manchmal auch ziemlich aufdringlich.
Sie schnüffelt dann besonders intensiv.
Und je näher sie kommt, desto nervöser wird er natürlich.
Ich nehme sie dann meist auf den Arm – nicht nur ihm zuliebe, sondern auch, um die Situation zu entspannen.
Aber genau in solchen Momenten frage ich mich:
👉 Merkt Mia wirklich, dass dieser Mensch Angst hat?
Oder bilde ich mir das nur ein?
🐶 Mia sagt dazu:
„Also ich belle nicht, weil ich böse bin.
Ich belle, weil ich wissen möchte:
➡️ Warum bewegt sich dieser Mensch so komisch?
➡️ Warum riecht er ein bisschen nach Stress?
Und vor allem:
Hat er vielleicht Leckerlis in der Tasche?“ 🐶
🐾 Also sind Mia und ich mal „Reporter“ geworden
Wenn man lange genug mit einem Hund zusammenlebt, wird man automatisch neugierig.
Und genau deshalb haben Mia und ich beschlossen:
Wir schauen uns das Ganze mal genauer an.
🥼 Nicht als Experten.
👨🏼🦱 Nicht als Hundetrainer.
Sondern einfach als neugierige Hundemenschen auf Recherche.
Und tatsächlich gibt es inzwischen mehrere Studien, die sich genau mit dieser Frage beschäftigen.
🔬 Was die Wissenschaft wirklich herausgefunden hat
Forscher haben sich in den letzten Jahren intensiver damit beschäftigt, wie Hunde menschliche Emotionen wahrnehmen.
Und dabei sind sie auf etwas Spannendes gestoßen.
Wenn Menschen Angst haben, verändert sich nämlich der Körper.
Zum Beispiel:
-
der Herzschlag steigt.
-
Stresshormone werden ausgeschüttet.
-
die Atmung verändert sich.
-
und auch unser Schweiß verändert seine chemische Zusammensetzung.
➡️ Für uns ist dieser Unterschied kaum wahrnehmbar.
➡️ Für einen Hund dagegen könnte er deutlich sein.
In einer bekannten Studie wurden Menschen sogar gebeten, zwei unterschiedliche Situationen zu erleben:
➡️ Eine Studie der Queen’s University Belfast (Wilson et al., 2022)
➡️ Eine entspannte Situation. Und eine stressige Situation.
Anschließend sammelten die Forscher Schweißproben. Diese Proben wurden dann Hunden präsentiert.
Und jetzt wird es interessant.......
Viele Hunde reagierten tatsächlich unterschiedlich auf die Proben.
Bei den Proben von gestressten Menschen zeigten sie häufiger:
-
erhöhte Aufmerksamkeit
-
vorsichtiges Verhalten
-
Stresssignale
-
oder sie suchten stärker die Nähe ihres Besitzers.
Die Forscher vermuten deshalb, dass sich bei Stress die chemische Zusammensetzung von Schweiß und Atem verändert – und Hunde diese Veränderungen wahrnehmen können.
🐶 Mia kommentiert die Wissenschaft so:
„Also wenn ihr mich fragt … Ich brauche keine Studie.
Wenn ein Mensch nervös ist, merke ich das sofort. Das riecht ein bisschen anders. Die Stimme klingt anders.
Und meistens bewegt sich der Mensch auch so, als hätte er gerade eine Zitrone gegessen.“
🐾 Aber Geruch ist wahrscheinlich nur ein Teil der Geschichte
Und jetzt kommt ein Punkt, den viele Trainer besonders betonen.
Hunde reagieren nicht nur auf Geruch.
Sie beobachten gleichzeitig:
-
unsere Körperhaltung
-
unsere Bewegungen
-
unsere Stimme
-
unsere Gesichtsausdrücke.
Ein Mensch mit Angst bewegt sich oft ganz anders. Man wird steifer. Man spricht anders. Man macht unruhige Bewegungen.
Und für Hunde sind solche Signale oft viel deutlicher als für uns selbst.
Man könnte sagen:
👉 Hunde lesen uns manchmal besser als wir uns selbst.
👨🏼⚕️ Was Tierärzte aus ihrem Alltag berichten
Tierärzte erleben täglich, wie sensibel Hunde auf menschliche Emotionen reagieren.
Viele berichten, dass Hunde besonders stark auf Stress oder Nervosität ihrer Besitzer reagieren.
Ein typisches Beispiel ist der Besuch in der Tierarztpraxis.
Wenn der Mensch schon nervös ist, bevor der Hund überhaupt auf dem Behandlungstisch steht…… merkt der Hund das oft sofort.
😰 Der Hund wird unruhig.
🦘 Zappelig.
Oder sucht besonders stark Nähe.
Tierärzte erklären das oft so:
Hunde sind soziale Tiere.
Sie haben sich über Jahrtausende an den Menschen angepasst. Und deshalb achten sie extrem genau auf unsere Signale.
Nicht nur auf Worte – sondern auf unsere gesamte Stimmung.
👩🏼🦰 Die Sicht von Hundetrainern
Hundetrainer beobachten dieses Phänomen ebenfalls häufig.
Aber sie erklären es oft etwas anders.
Viele Trainer sagen:
👉 Hunde reagieren weniger auf „Angstgeruch“ allein.
Sondern auf eine Kombination aus Signalen.
Ein ängstlicher Mensch zeigt häufig:
-
unsichere Bewegungen
-
zurückweichende Schritte
-
hektische Handbewegungen
-
eine veränderte Stimme.
Für einen Hund kann das irritierend wirken.
Manche Hunde reagieren dann mit:
-
Neugier
-
Aufregung
-
oder Unsicherheit.
Und genau daraus entstehen dann Situationen, die viele kennen.
➡️ Der Hund kommt noch näher zum Schnüffeln.
➡️ Der Mensch erschrickt.
➡️ Der Hund wird noch neugieriger.
Und schon ist man mitten in diesem berühmten „Angst-Kreislauf“.
🐾 Mia dazu:
„Ihr Menschen denkt immer, ihr redet nur mit Worten.
Aber wir Hunde sehen viel mehr:
🙍🏼♀️ Wie ihr steht.
👀 Wie ihr schaut.
🧍🏼♀️ Wie ihr euch bewegt.
Und manchmal sagt euer Körper viel mehr als eure Stimme.“
🐕 Warum reagieren Hunde so unterschiedlich auf Angstgeruch?
Als Mia und ich weiter recherchierten, sind wir über eine besonders spannende Erkenntnis gestolpert.
Denn lange Zeit dachte man:
👉 Wenn Hunde menschliche Angst riechen, meiden sie den Geruch automatisch.
Doch neue Forschung zeigt etwas anderes.
Universität Wien (Vetmeduni Vienna) untersuchte genau diese Frage mit über 60 Hunden. Die Tiere bekamen zwei Gerüche präsentiert:
Einmal neutralen menschlichen Geruch – und einmal Schweiß von Menschen, die zuvor Angst oder Stress erlebt hatten.
Das Ergebnis war überraschend.
Einige Hunde zögerten tatsächlich oder hielten Abstand. Andere Hunde dagegen gingen besonders schnell auf den Angstgeruch zu.
Mit anderen Worten:
👉 Hunde reagieren nicht alle gleich auf menschliche Angst.
Und genau hier wurde Mia und mir klar........
Die spannende Frage ist eigentlich nicht mehr:
„Können Hunde Angst riechen?“
Sondern:
👉 Warum reagieren Hunde so unterschiedlich darauf?
👩🏼🔬 Was sagt die Wissenschaft dazu?
Forscher vermuten, dass mehrere Faktoren eine Rolle spielen.
Zum Beispiel:
-
Persönlichkeit des Hundes
-
Erfahrungen mit Menschen
-
Training
-
möglicherweise sogar die Hunderasse.
Die Wiener Forscher erklärten, dass die Reaktionen von Hund zu Hund stark variieren können und wahrscheinlich von Lebenserfahrung oder Ausbildung beeinflusst werden.
Das bedeutet:
Ein selbstbewusster Hund reagiert möglicherweise ganz anders auf Angstgeruch als ein unsicherer Hund.
Manche Hunde werden vorsichtiger. Andere werden neugierig.
Und einige versuchen vielleicht sogar herauszufinden:
„Was ist hier los?“
👩🏼⚕️ Was Tierärzte dazu sagen
Tierärzte sehen diese Unterschiede auch im Alltag.
In Tierarztpraxen zeigt sich häufig:
Zwei Hunde können auf dieselbe Situation komplett unterschiedlich reagieren.
😅 Der eine Hund wird nervös.
🥱 Der andere bleibt gelassen.
Ein dritter versucht vielleicht sogar, seinen Menschen zu beruhigen.
Das liegt daran, dass Hunde – genau wie Menschen – unterschiedliche Temperamente haben.
Manche Hunde sind von Natur aus:
-
mutiger
-
neugieriger
-
oder sensibler.
Andere reagieren schneller auf Stress.
👨🏼 Die Sicht von Hundetrainern
Hundetrainer erklären diese Unterschiede oft noch etwas praktischer.
Sie sagen:
Ein Hund lernt sein Leben lang, wie er mit Menschen umgeht.
➡️ Ein Hund, der viele positive Erfahrungen mit Menschen gemacht hat, wird auf einen ängstlichen Menschen oft neugierig reagieren.
➡️ Ein Hund mit weniger Erfahrung könnte dagegen unsicher reagieren.
➡️ Auch der Charakter spielt eine Rolle.
Ein verspielter Hund denkt vielleicht:
👉 „Oh, dieser Mensch bewegt sich komisch – da gehe ich mal schauen.“
Ein vorsichtiger Hund denkt eher:
👉 „Hmm… das ist mir nicht ganz geheuer.“
🐶 Und was sagt Mia dazu?
Als ich Mia von diesen Studien erzählte, schaute sie mich an, als hätte sie das alles schon längst gewusst.
Wenn Mia sprechen könnte, würde sie wahrscheinlich sagen:
„Also Frauchen … Manche Hunde sind eben neugierig. Andere sind vorsichtig.
Und manche wollen einfach nur wissen:
Warum riecht dieser Mensch ein bisschen nach Stress?“
Und nach kurzem Nachdenken würde sie wahrscheinlich noch hinzufügen:
„Aber ganz ehrlich? Wenn jemand Angst hat, merke ich das sowieso.
Und meistens frage ich mich dann einfach nur:
Hat dieser Mensch vielleicht trotzdem Leckerlis dabei?“ 🐶
🐾 Ein kleiner Gedanke zum Schluss
Je mehr Mia und ich über dieses Thema lesen, desto klarer wird:
Hunde reagieren auf menschliche Emotionen – aber jeder Hund auf seine eigene Weise.
Und vielleicht liegt genau darin auch etwas Schönes. Denn Hunde sind eben keine Maschinen. Sie sind Persönlichkeiten. Mit eigenen Erfahrungen. Eigenem Temperament.
Und manchmal auch mit ihrer ganz eigenen Meinung über uns Menschen.
🐾 Vielleicht liegt genau hier die Antwort
Wenn ich Mia in solchen Situationen beobachte, habe ich oft das Gefühl:
Sie will gar nichts Böses.
Sie möchte einfach nur verstehen:
👉 „Was ist hier los?“
➡️ Warum bewegt sich dieser Mensch so anders?
➡️ Warum klingt seine Stimme so angespannt?
➡️ Warum riecht er vielleicht auch ein bisschen nach Stress?
Und dann macht sie das, was Hunde eben tun:
👃🏼 Sie schnüffelt.
👀 Sie beobachtet.
🐶 Sie reagiert.
🐾 Und was sagt Mia dazu?
Natürlich musste ich Mia auch zu diesem Thema befragen.
Sie lag während unserer „Recherche“ auf dem Sofa und hat mich angeschaut, als hätte sie ihre eigene Theorie.
Wenn Mia sprechen könnte, würde sie vermutlich sagen:
„Frauchen…“
➡️„Ich rieche nicht nur eure Angst.“
➡️ „Ich merke auch, wenn ihr nervös seid.“
➡️ „Wenn ihr euch komisch bewegt.“
➡️ „Und wenn eure Stimme plötzlich ganz anders klingt.“
Mit anderen Worten:
🐶 Für Hunde sprechen wir ständig – auch ohne Worte.
🐾 Mias kleiner Bestechungsversuch für entspanntere Begegnungen
Also ganz ehrlich:
Wenn ein Mensch ein bisschen nervös riecht, komisch schaut und sich bewegt, als hätte er gerade auf eine Zitrone gebissen … dann werde ich natürlich neugierig.
Aber bevor hier alle in Panik geraten, habe ich einen ziemlich einfachen Vorschlag: Man könnte mich auch einfach freundlich bestechen.
Und womit? Na womit wohl?
Mit richtig guten Leckerlis natürlich.
Bei Mein Tierdiscount findet ihr viele tolle Sachen für uns Vierbeiner – von kleinen Trainingssnacks über feine Belohnungshappen bis zu allerlei anderen Versuchungen, bei denen selbst ein sehr interessierter Hund kurz vergisst, woran er eigentlich gerade noch geschnüffelt hat.
Ich sage mal so:
Ein Hund, der kaut, diskutiert meistens deutlich weniger. 😌
Falls ihr also für Spaziergänge, Training oder kleine diplomatische Friedensangebote etwas Passendes sucht, schaut gern mal bei unserem Partner vorbei:
Den passenden Werbebanner findet ihr direkt unter diesem Text – ich wollte nur vorher kurz darauf hinweisen, dass man uns Hunde mit den richtigen Snacks mitunter zu erstaunlich vernünftigen Entscheidungen bewegen kann.
Eure Mia von Welt auf vier Pfoten 🐶
🐾 Mein persönlicher Gedanke zum Schluss
Je mehr Mia und ich über dieses Thema gelesen haben, desto mehr hatte ich irgendwann einen ganz einfachen Gedanken.
Vielleicht machen wir Menschen die Sache manchmal komplizierter, als sie eigentlich ist.
Denn wenn ich ehrlich bin:
Wenn ich unseren Nachbarn sehe, der Angst vor Hunden hat, dann merke ich das auch.
Nicht, weil ich etwas rieche. Sondern weil ich es sehe. Seine Körpersprache. Seine Bewegungen. Die Art, wie er sich vorsichtig nähert.
Und genau so könnte es bei 🐶 Hunden auch sein.
Vielleicht riechen sie tatsächlich kleine Veränderungen im Geruch. Vielleicht beobachten sie aber auch einfach sehr genau, wie wir uns verhalten. Und vielleicht ist es – wie so oft – eine Mischung aus beidem.
Die Studien dazu sind auf jeden Fall spannend.
Aber im Alltag habe ich manchmal das Gefühl:
👉 Hunde sind einfach unglaublich gute Beobachter.
Und vielleicht verstehen sie uns deshalb so gut. Nicht nur, weil sie etwas riechen. Sondern weil sie uns jeden Tag ganz genau anschauen.
🐾 Und was denkt ihr darüber?
Mich würde deshalb wirklich interessieren:
Wie erlebt ihr das mit euren Hunden? Habt ihr auch schon das Gefühl gehabt, dass euer Hund merkt, wenn jemand Angst hat? Oder denkt ihr, dass Hunde eher auf Körpersprache und Verhalten reagieren?
Schreibt es gerne in die Kommentare.
Mia und ich sind jedenfalls sehr neugierig auf eure Erfahrungen. 🐾
🐾 Mias Kommentar zum Schluss
Mia hat übrigens eine ganz einfache Theorie zu diesem Thema.
Sie schaut mich gerade an, als würde sie sagen:
„Frauchen …“ „Ob Menschen Angst riechen oder nicht – keine Ahnung.“
„Aber wenn jemand nervös ist, merke ich das sofort.“
„Und meistens denke ich mir dann einfach nur:
Warum sind Menschen eigentlich immer so kompliziert?“ 🐶
In diesem Sinne wünschen wir euch entspannte Spaziergänge, mutige Zweibeiner und Hunde, die ihre Neugier lieber in Leckerlisuche statt Angstgeruch investieren.
Eure
Mia & Andrea von Welt auf vier Pfoten 🐾
🐾 Ausblick auf nächsten Sonntag
Während Mia und ich uns gerade intensiv mit der Frage beschäftigt haben, ob Hunde unsere Angst wahrnehmen können, ist uns noch ein anderes Thema eingefallen.
Ein Thema, das vermutlich viele Hundehalter kennen.
Stellt euch folgende Situation vor:
Ihr streichelt einen anderen Hund. Oder ihr begrüßt einen Besuch. Vielleicht bekommt sogar nur ein Stofftier plötzlich eure Aufmerksamkeit.
Und plötzlich steht euer eigener Hund dazwischen.
Ganz zufällig natürlich.
👉 Der Kopf schiebt sich zwischen zwei Hände.
👉 Der Körper drängt sich zwischen euch und den „Konkurrenten“.
👉 Und der Blick sagt ziemlich deutlich:
„Hallo? Ich war zuerst da.“
Viele Menschen sind überzeugt:
👉 Hunde können eifersüchtig sein.
Andere sagen dagegen:
Vielleicht interpretieren wir Menschen da einfach zu viel hinein.
Also stellt sich die spannende Frage:
Können Hunde wirklich Eifersucht empfinden – oder sieht ihr Verhalten nur so aus?
Mia hat dazu übrigens eine sehr klare Meinung:
Wenn ich einen anderen Hund streichle, sitzt sie plötzlich direkt neben mir.
🐕🦺 Sehr nah.
👀Sehr aufmerksam.
Und mit einem Blick, der ungefähr bedeutet:
„Frauchen … wir müssen da mal kurz über Prioritäten sprechen.“
🐾 Genau dieser Frage gehen wir im nächsten Blogbeitrag nach.
Wir schauen uns an:
-
was die Wissenschaft über Eifersucht bei Hunden sagt.
-
welche Studien es dazu gibt.
-
wie Hundetrainer dieses Verhalten erklären.
-
und warum viele Hunde plötzlich zwischen Mensch und „Rivalen“ auftauchen.
Natürlich wieder mit persönlichen Beobachtungen aus dem Alltag … und mit Mias ganz eigener Meinung zu diesem Thema.
Denn wenn man sie fragen würde, wäre die Antwort vermutlich ganz einfach:
„Eifersucht? Nein. Ich sorge nur dafür, dass hier alles seine richtige Ordnung hat.“ 🐶
Kommentar hinzufügen
Kommentare