Kapitel 37: Der Wochenend-Verrat

Verรถffentlicht am 9. April 2026 um 04:23

Hallo, ich bin’s. Mia.

Und ich habe heute etwas Wichtiges gelernt:

๐Ÿ‘‰ Wenn Frauchen „Wochenende“ sagt…

๐Ÿ‘‰ …meint sie nicht IMMER etwas Schönes.

 

Ich war nämlich voller Vorfreude.

 

 

Wochenende bedeutet normalerweise:

โœ”๏ธ mehr Zeit.

โœ”๏ธ vielleicht Besuch.

โœ”๏ธ vielleicht Snacks.

โœ”๏ธ vielleicht ein Ausflug.

 

Also bin ich gut gelaunt ins Auto gestiegen. Doch dann……kam diese eine Straße.

 

Diese Straße, die ich leider viel zu gut kenne.

 

 

Und plötzlich wusste ich:

๐Ÿ‘‰ Das hier wird KEIN schönes Wochenende.

 

โžก๏ธ Ich habe sofort gehandelt.

โžก๏ธ Ich habe laut protestiert.

โžก๏ธ Sehr laut.

โžก๏ธ Also wirklich… sehr, sehr laut.

 

(Man muss ja auch mal seine Meinung sagen dürfen.)

 

Doch es hat nichts gebracht. Frauchen blieb ruhig. Unfair ruhig.

 

Und plötzlich standen wir drin. In dieser… Einrichtung.

๐Ÿ‘‰ Der Tierarzt๐Ÿ‘ฉ‍โš•๏ธ .

๐Ÿพ Was dann folgte, war… respektlos

Ich wurde untersucht.


โžก๏ธ Abgetastet.

โžก๏ธ Angeschaut.

 

 

Angeblich:

โ˜‘๏ธ „Sehr gepflegt“

โ˜‘๏ธ „Schöne Ohren“

โ˜‘๏ธ „Gutes Gewicht“

 

Ja, danke. Ich weiß. ๐Ÿ™„

 

 

Aber dann wurde es ernst:

๐Ÿ’‰  Spritzen.

 

โžก๏ธ Nicht eine.

โžก๏ธ Sondern ๐Ÿ‘‰ Zwei Stück. Eine links. Eine rechts.

 

 

Ich stand da wie ein kleines Nadelkissen und dachte mir nur:

„Ernsthaft jetzt? Ist das ein Wettbewerb?“

 

 

Und als wäre das nicht schon genug gewesen, hatte Frauchen natürlich noch eine brillante Idee:

๐Ÿ‘‰ „Wir machen gleich noch ein großes Blutbild.“

 

Natürlich. Warum auch nicht.

 

Ich meine… wenn wir schon dabei sind, kann man ja direkt ALLES überprüfen.

 

Also wurde mein Bein rasiert. (Allein das ist schon ein Vertrauensbruch.)

 

Dann wurde ich festgehalten. Frauchen hat mir gut zugeredet, aber ganz ehrlich…

๐Ÿ‘‰ Ich habe ihr in dem Moment kein Wort geglaubt.

 

 

Ich habe mir nur gedacht:

„Alles klar. Wenn wir das nächste Mal zum Arzt gehen… ๐Ÿ‘‰ dann lasse ich DEIN Blut untersuchen.“

 

Doch das war… leider… immer noch nicht das Ende.

 

Plötzlich kam sie mit diesem… Stab ๐ŸŒก๏ธ.

 

 

Und ich dachte noch:

„Das gehört hier nicht hin.“

 

๐Ÿ‘‰ Doch. Tat es. Ich erspare euch die Details.

 

 

Aber sagen wir es so:

๐Ÿ‘‰ Meine Würde hat kurz den Raum verlassen.

 

โžก๏ธ Ich habe mich geschüttelt.

โžก๏ธ Ich habe mich empört.

โžก๏ธ Ich habe deutlich gemacht, dass ich das NICHT gut finde.

 

Aber es hat… niemanden interessiert.

๐Ÿš— Fluchtmodus aktiviert

Als wir endlich gehen durften, habe ich keine Sekunde gezögert.

 

๐Ÿ‘‰ Raus da.

๐Ÿ‘‰ Sofort.

๐Ÿ‘‰ Ohne zurückzuschauen.

 

Ich war noch nie so schnell im Auto.

 

 

Zuhause wollte ich nur noch eins:

๐Ÿ‘‰ Treppen hoch.

๐Ÿ‘‰ Couch.

๐Ÿ‘‰ Leben überdenken.

 

Frauchen hat mich getragen. Fand ich okay. In solchen Momenten darf man sich bedienen lassen.

 

Ich hatte übrigens auch noch diesen…
๐Ÿ‘‰ „schicken“ Verband.

 

 

Ich nenne ihn:

๐Ÿ‘‰ Den Tiger der Schande.

 

Und natürlich habe ich versucht, ihn loszuwerden.

 

 

Erfolg:

überschaubar.

 

Jetzt liege ich hier. Erschöpft. Leicht beleidigt. Aber… auch ein bisschen stolz.

 

Ich habe das überstandenUnd Frauchen?

 

 

Die sagt:

„War doch nur ein Check.“

 

 

ICH sage:

๐Ÿ‘‰ Das war ein kompletter Wochenend-Verrat.

๐Ÿพ Die Nacht danach

Ich dachte ja… …es wäre vorbei.

 

โžก๏ธ Naiv.

โžก๏ธ Sehr naiv.

 

In der Nacht wurde mir plötzlich ganz komisch.

 

๐Ÿฅถ Mir war kalt.

๐Ÿฅต Dann wieder warm.

๐Ÿฅถ Dann wieder kalt.

 

๐Ÿ‘‰ Ich habe gezittert. Und zwar so richtig.

 

Ich konnte nicht schlafen. Gar nicht. Ich lag da… wach… unruhig…

 

 

und dachte mir nur:

๐Ÿ‘‰ „Was war das bitte für ein Wochenende?!“

 

Frauchen war sofort da. Sie hat mich eingepackt. In eine Decke. Ganz vorsichtig.

 

Und ich habe gemerkt…
๐Ÿ‘‰ das ist wohl ihre Art, sich zu entschuldigen.

 

Ich hatte sogar ein bisschen Fieber. Mir war schwindelig. Alles hat sich irgendwie… komisch angefühlt. So ein bisschen wie ein schlechter Traum… nur dass ich leider wach war.

 

Erst gegen 4 Uhr morgens… bin ich endlich eingeschlafen. Erschöpft. Komplett erledigt.

๐Ÿพ Der nächste Morgen

Ich bin aufgewacht… und es war… nicht besser.

 

๐Ÿ‘‰ Hecheln.

๐Ÿ‘‰ Schwitzen.

๐Ÿ‘‰ Schwindel.

 

Frauchen war schon im Notfallmodus. Ich glaube, sie war kurz davor, mich wieder irgendwohin zu bringen.

 

(NEIN DANKE.)

 

Sie hat mir sogar das Trinken ans Bett gebracht. Mit dem Finger. Auf die Zunge. Ganz ehrlich…

๐Ÿ‘‰ Service war plötzlich wieder akzeptabel.

 

Ein bisschen körnigen Frischkäse gab es auch. Ich habe es genommen. Man ist ja schließlich nicht dumm.

๐Ÿพ Begegnung mit meiner großen Liebe

Und dann…traf ich ihn.

 

๐Ÿ‘‰ Meinen weißen Spitz. Meine große Liebe.

 

 

Ich bin hingelaufen… habe ihn angeschaut……und dann dachte ich mir:

๐Ÿ‘‰ „Oh Gott, es dreht sich.“

 

 

Ich habe ihn nochmal angesehen…leicht verschwommen…und dann entschieden:

๐Ÿ‘‰ „Heute lieber nicht.“

 

Flirten wurde verschoben. Aus gesundheitlichen Gründen.

 

Ich bin umgedreht…und nach Hause gegangen.

โžก๏ธ Sehr würdevoll.

โžก๏ธ Sehr langsam.

๐Ÿพ Neue Regeln im Haushalt

Frauchen hat mir dann etwas gekocht.

 

โžก๏ธ Frisch.

โžก๏ธ Lecker.

โžก๏ธ Genau nach meinem Geschmack.

 

 

Und ich habe mir gedacht:

๐Ÿ‘‰ „Aha. Es geht doch.“

 

 

Seitdem habe ich eine Entscheidung getroffen:

๐Ÿ‘‰ Normales Futter?

๐Ÿ‘‰ Nein.

 

Ich gehe jetzt nur noch hin…rieche…schaue Frauchen an……und gehe wieder.

 

 

Bedeutung:

๐Ÿ‘‰ „Wo ist mein frisch gekochtes Menü?“

 

 

Ich erwarte ab sofort:

โœ”๏ธ kleine Portionen

โœ”๏ธ liebevoll angerichtet

โœ”๏ธ gerne auch vorbereitet

 

 

Man könnte sagen:

๐Ÿ‘‰ Ich habe meine Standards angepasst.

๐Ÿพ MEIN Abschlussfazit

Tierarztbesuche sind gefährlich.

 

Nicht nur für die Nerven… sondern auch…

๐Ÿ‘‰ für das Vertrauen.

๐Ÿ‘‰ für die Wochenendplanung.

๐Ÿ‘‰ und ganz besonders… für eure Futterregeln.

 

Und Frauchen?

 

Die hat irgendwas von „Impfplan anpassen“ und „nie wieder alles auf einmal“ gesagt.

 

๐Ÿ‘‰ Finde ich gut.

 

 

Ich sage:

๐Ÿ‘‰ Beim nächsten Mal…

๐Ÿ‘‰ bleiben wir einfach zu Hause.

๐Ÿ‘‰ und bestellen Essen.

 

 

In diesem Sinne… passt gut auf eure Wochenendpläne auf. ๐Ÿ˜‰


Eure Mia & Andrea von Welt auf vier Pfoten ๐Ÿพ

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