Kapitel 55: Eine Woche Schweiz. Was soll da schon schiefgehen?

Veröffentlicht am 27. August 2026 um 07:05

*KI generiert*

Hallo, liebe Hundefreunde,

es gibt Wörter, bei denen ich inzwischen hellhörig werde.

🧑‍⚕️ Tierarzt.

🛁 Baden.

🐾 Krallenschneiden.

 

 

Und dann gibt es dieses eine Wort, das Frauchen jedes Jahr mit einer Begeisterung ausspricht, die ich persönlich für behandlungsbedürftig halte:

🌴 Urlaub.

 

Ich hatte wirklich gehofft, dass mir das dieses Jahr erspart bleibt.

 

 

Spoiler:

Nein.

Die Urlaubsgang war wieder unterwegs.

 

 

Diesmal bestehend aus:

👩 Frauchen.

👨‍🦰 Frauchens Freund.

🐶 Und mir.

 

Also zwei Menschen und einer Person mit Überblick.

*KI geniert*

🧳 Das internationale Warnsignal: Koffer

Es begann einige Tage vorher.

➡️ Frauchen packte.

➡️ Und packte.

➡️ Und packte.

 

Zuerst entstanden überall kleine Haufen. Dann verschwanden die Haufen in Taschen. Danach wurden einzelne Dinge wieder aus den Taschen genommen und in andere Taschen gelegt.

 

Anschließend suchte Frauchen Dinge, die sie fünf Minuten vorher selbst irgendwo hineingelegt hatte.

 

Ich beobachtete das Ganze vom sicheren Platz aus. Menschen nennen so etwas Reisevorbereitung.

 

 

Bei uns Hunden heißt das:

Orientierungslosigkeit mit Gepäck.

 

👀 Dann sah ich meine Tasche.

🥩 Futter.

🍖 Leckerlis.

🧺 Körbchen.

 💦Wasser.

 

Meine Sachen. Mist. Ich sollte mit.

 

Kurz hatte ich noch gehofft, Frauchen würde mir lediglich für ihre Abwesenheit einen gut sortierten Vorrat hinterlassen.

 

➡️ Aber nein.

 

Die Urlaubsgang war vollständig.

*KI generiert*

⏰ Urlaub beginnt traditionell mit Schlafentzug

Natürlich fuhren wir nicht zu einer normalen Uhrzeit los.

 

Warum auch? 🙄

 

Man könnte gemütlich frühstücken, anschließend noch eine Runde laufen und gegen neun Uhr entspannt ins Auto steigen.

 

Aber offenbar verstößt das gegen irgendein deutsches Urlaubsgesetz.

 

 

Also wurde ich – wie schon in den Jahren zuvor – zu einer Uhrzeit aus dem Schlaf gerissen, zu der selbst Vögel noch sagen:

„Spinnst du? Wir schlafen noch.“

 

➡️ Frauchen lief mit Kaffee herum.

➡️ Frauchens Freund schleppte Gepäck.

➡️ Türen gingen auf.

➡️ Türen gingen zu.

➡️ Irgendjemand suchte irgendetwas.

 

Und mittendrin stand ich. Frisch geweckt. Verwirrt. Und ohne gefragt worden zu sein.

 

➡️ Urlaub. Herrlich. 🫤

 

Immerhin machten wir während der langen Fahrt genügend Pausen. Ich durfte laufen, trinken, schnüffeln und überprüfen, ob meine Reisegruppe noch vollständig war.

 

Denn wenn man mit zwei Menschen unterwegs ist, trägt man als Hund eine gewisse Verantwortung.

*KI generiert*

Caslano – willkommen im Backofen

Nach vielen Stunden erreichten wir Caslano in der Schweiz.

 

Die Ferienwohnung konnten wir noch nicht beziehen.

 

 

Frauchen hatte sofort eine Idee:

„Dann schauen wir uns Caslano schon einmal an!“

 

Ich finde es immer wieder faszinierend, mit welcher Begeisterung Menschen schlechte Ideen präsentieren können.

 

Es hatte ungefähr 36 bis 38 Grad. 🌡️

Sechsunddreißig. Bis. Achtunddreißig. Grad. ????????

➡️ Ich bin ein Malteser. Kein Dromedar 🐪 !!!!

🛒 Das Ding mit dem Kinderwagen

Frauchen setzte mich in meinen neuen Hundebuggy.

 

Ich protestierte. Natürlich protestierte ich.

➡️ Ich bin ein erwachsener Hund!

➡️ Ich habe vier Beine!

➡️ Ich kann laufen!

➡️Ich brauche keinen Kinderwagen!

 

Also setzte Frauchen mich wieder auf den Boden.

 

 

Und dann geschah etwas vollkommen Unerwartetes:

➡️ Es war heiß.

🥵 Sehr heiß.

➡️ Überraschend heiß.

 

Also ungefähr genauso heiß wie die 38 Grad, von denen meine Menschen vorher gesprochen hatten.

 

Ich stellte mich in den Schatten und führte eine spontane Neubewertung meiner persönlichen Mobilitätsstrategie durch.

 

Dann blickte ich zum Kinderwagen. 👀

➡️ Schatten.

➡️ Sitzplatz.

➡️ Wasser.

➡️Leckerlis.

➡️Frauchen schiebt.

 

Ich muss nichts tun....

 

Vielleicht hatte ich das Konzept vorschnell abgelehnt.

 

Frauchen setzte mich wieder hinein. Diesmal schwieg ich. Nicht etwa, weil ich meine Meinung geändert hätte.

 

Ich wollte lediglich weitere Daten sammeln.

*KI generiert*

👑 Mein Dienstwagen

Nach mehreren Tagen wissenschaftlicher Erprobung kann ich heute sagen:

➡️ Der Kinderwagen ist akzeptabel.

 

Mehr werde ich öffentlich dazu nicht äußern.

 

 

Intern bezeichne ich ihn inzwischen allerdings als:

Mia-Mobil – First Class Edition.

 

🚶‍♀️ Frauchen läuft.

🐕‍🦺 Ich sitze.

🥵 Frauchen schwitzt.

💦 Ich trinke.

🗻 Frauchen schiebt bergauf.

🍖 Ich esse ein Leckerli.

 

So stelle ich mir nachhaltigen Tourismus vor.

 

Besonders praktisch ist die erhöhte Sitzposition bei Hundebegegnungen. Von dort oben kann ich deutlich größeren Hunden erklären, wie die Dinge laufen.

 

Frauchen findet das peinlich.

 

 ➡️Ich nicht.

 

Wer in einer Limousine sitzt, darf schließlich auch hupen. 

*KI generiert*

🏡 Unsere Ferienwohnung – eigentlich wunderschön

Dann durften wir endlich hinein.

➡️ Garten.

➡️ Pool.

➡️ Gemütliche Räume.

➡️ Mein Körbchen.

 

Alles wunderbar.

 

 

Ich dachte:

Mia, diesmal haben die Menschen tatsächlich etwas richtig gemacht.

 

Dann sah ich die Treppe.... 

 

Liebe Hundefreunde. Schaut euch das Foto an.

➡️ Das ist keine Treppe. Das ist ein Klettersteig für Haushalte mit Todessehnsucht. Dieses Konstrukt führte zum Schlafzimmer.

 

➡️ Kleine offene Stufen.

➡️ Kurven.

➡️Lücken.

 

Und irgendwo darüber sollte ich nachts schlafen.

 

👀 Ich sah die Treppe an.

👩 Ich sah Frauchen an.

👀 Ich sah wieder die Treppe an.

 

 

Meine Entscheidung stand fest:

Da gehe ich nicht hoch !

 

 

Frauchen:

„Komm, Mia.“

 

 

 🐶Ich:

Nein.

 

 

Frauchen:

„Miaaa.“

 

 

🐶 Ich:

Ich habe mich bereits klar geäußert !

 

 

🧗 Frauchen auf allen vieren

➡️ Also wurde ich hochgebracht.

➡️ Und wieder heruntergebracht.

➡️ Und wieder hochgebracht.

 

Denn alleine würde ich dieses Ding ganz sicher nicht benutzen. Meine Knochen sind schließlich nicht versichert.

 

Besonders interessant wurde die Situation nachts..... 🌚

Frauchen musste zur Toilette. Dafür musste sie diese Treppe herunter. Und anschließend wieder hoch. Im Halbdunkel. 

 

Teilweise auf allen vieren.

 

 

Ich möchte an dieser Stelle festhalten:

ICH war angeblich diejenige, die diese Treppe nicht bewältigen konnte.

 

Eines Nachts hörte ich Frauchen zurückkommen.

➡️ Natürlich freute ich mich!

 

 

Also ging ich ihr entgegen und stand plötzlich vor ihr.

➡️ Frauchen sah mich.

➡️ Frauchen erschrak.

➡️ Frauchen verfehlte beinahe eine Stufe.

➡️ Frauchen wäre fast mit dem Gesicht eingeschlagen.

 

Ich wedelte. Endlich war sie wieder da!

 

Frauchen sagte etwas. Ich glaube, es war kein Kosename. Seitdem läuft sie nachts noch vorsichtiger.

 

 

Beziehungsweise:

Sie krabbelt.

🌙 Die nächtliche Mia-Überwachungsbehörde

Oben unter dem Dach war es warm.

🥵 Sehr warm.

 

 

Und Frauchen entwickelte deshalb eine neue Beschäftigung:

mich überwachen. 🐶

 

Ich schlief. 💤

➡️ Tätschel.

➡️ „Mia?“

 

Ich öffnete ein Auge. 👁️

➡️Ja?

➡️ „Alles okay?“

 

Ja. 🐶

 

Ich schlief weiter. Eine Weile später.........

➡️ Tätschel.

➡️ „Mia?“

 

...Ja. Noch immer Hund. Danke der Nachfrage !

 

 

➡️ Dann wurde mein Wassernapf kontrolliert.

➡️ Dann wurde kontrolliert, ob ich getrunken hatte.

➡️ Dann wurde wieder kontrolliert, wie ich dalag.

 

 

Irgendwann hätte ich Frauchen am liebsten einen kleinen Zettel neben mein Körbchen gelegt:

BETRIEBSSTATUS MIA

Atmung: vorhanden
Wasser: vorhanden
Hund: vorhanden
Geduld: zunehmend nicht vorhanden

 

Bitte nächste Kontrolle nach Sonnenaufgang !  😎

 

Mittlerweile schlafe ich mit dem Kopf demonstrativ auf meinem Kuschelkissen.

 

 

Man erkennt auf dem Foto sehr schön meinen Gesichtsausdruck:

„Ich bin im Urlaub. Meine Angestellte leider nicht.“

🚨 Dann erschien das summende Monster 🦟

Und als hätte ich in dieser Ferienwohnung nicht bereits genug durchgemacht, tauchte plötzlich DAS DING auf.

 

Seinen Namen sprechen wir nicht mehr aus. Ich möchte nicht darüber reden.

➡️ Es flog.

➡️ Es summte.

➡️ Es war laut. 🦟

 

 

Und ich wusste sofort:

Wir müssen hier raus.

 

Frauchen und ihr Freund dagegen saßen herum. Einfach so. Zwei erwachsene Menschen. Keinerlei Fluchtinstinkt.

 

Wie hat diese Spezies bitte die Evolution überlebt?

 

 

Also übernahm ich. 🐶

Ich lief ins Badezimmer. Drehte mich um. Schaute Frauchen an.

 ➡️Komm!

 

 

Nichts. Wieder raus. 

👀 Frauchen ansehen. 

🛁 Badezimmer.

👀Frauchen ansehen.

 🛁Badezimmer.

 

Dann kratzte ich sogar mit der Pfote. 🐾

 

LEUTE!

 

Ich kann schließlich schlecht einen Evakuierungsplan in PowerPoint präsentieren! 

🚪 Mein Sicherheitskonzept war hervorragend

Der Plan war einfach:

➡️ Frauchen ins Badezimmer.

➡️ Frauchens Freund ins Badezimmer.

➡️ Mia ins Badezimmer.

➡️ Tür zu.

 

Fertig!

 

Das Monster bekommt die Ferienwohnung. 🦟

 

Wir klären den Rest mit dem Vermieter.

 

Aber nein. Frauchen wollte Heldin spielen. Sie jagte das Ding.

 

 

Irgendwann verkündete sie stolz:

„Mia, es ist weg!“ 🐶

 

Aha. Natürlich. Und ich bin ein Golden Retriever.

 

Ich verlangte Beweise !

 

Frauchen zeigte mir tatsächlich die Überreste an ihrem Schuh. Ich untersuchte die Situation. Das Monster war offenbar erledigt.

 

Aber woher sollte ich wissen, dass es allein gereist war?

➡️ Vielleicht war das nur der Vorhut.

➡️ Vielleicht saß der Rest der Familie bereits hinter dem Vorhang.

➡️ Vielleicht hatten die auch Urlaub.

 

Man weiß es nicht. Ich blieb wachsam.

🏊 Frauchen geht schwimmen – ich führe Aufsicht

Dann gibt es noch unseren Pool.

 

Frauchen findet ihn großartig.

💦 Ich finde ihn nass.

 

 

Damit wäre meine Position eigentlich ausreichend erklärt:

🏊‍♂️ Frauchen schwimmt.

🐩 Ich stehe am Rand.

🤽‍♀️ Frauchen schwimmt zu mir.

🐶 Ich kontrolliere sie.

😘 Küsschen.

 

Personal lebt. Sie darf weitermachen.

 

Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, dass ohne mich hier alles zusammenbrechen würde.

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🐾 Mein Zwischenfazit aus Caslano

Also gut.

 

Ich gebe es ungern zu. Urlaub ist vielleicht doch nicht komplett sinnlos.

➡️ Ich habe einen Garten.

➡️ Ich habe mein Kuschelkissen.

➡️ Ich habe ausreichend Futter.

➡️ Ich habe Leckerlis.

➡️ Ich habe einen Pool, in den ich selbst nicht hineinmuss.

➡️ Ich habe einen Kinderwagen mit Chauffeur.

 

Und ich habe Frauchen und ihren Freund dabei.

 

Wobei Frauchen nachts regelmäßig auf allen vieren durch die Ferienwohnung krabbelt und ihr Freund vermutlich inzwischen akzeptiert hat, dass er seinen Urlaub mit zwei leicht speziellen Damen verbringt.

 

🐶 Eine davon bin ich.

 

Welche die andere ist, überlasse ich euch. 😉

 

⚠️ Die Treppe gehört trotzdem verboten.

🦟 Das summende Monster hätte ebenfalls nicht einreisen dürfen.

🛒 Und über meinen Kinderwagen möchte ich bitte nicht weiter sprechen.

 

Ich sitze dort ausschließlich aus Gründen des Hitzeschutzes. Dass dort Wasser und Leckerlis gereicht werden und ich andere Hunde aus erhöhter Position anpöbeln kann, ist lediglich ein zufälliger Nebeneffekt.

 

Ich genieße das überhaupt nicht.... Frauchen, schieb weiter.

 

In diesem Sinne,

eure Mia 🐾

Schweiz-Urlauberin wider Willen, Besitzerin eines chauffierten Dienstwagens, Leiterin der Badezimmer-Evakuierungsbehörde und einzige Person dieser Reisegruppe, die eine Treppe erkennt, die man besser nicht benutzt.

Aber damit ist meine Urlaubsgeschichte noch lange nicht zu Ende. 🐾

Ich dachte nämlich ernsthaft, nach einer Woche hätte ich es geschafft. Wie süß von mir.
Was Frauchen und ihr Freund noch mit mir vorhatten, erfahrt ihr in Kapitel 56.


Nur so viel: Meine Vorstellung von „Wir fahren nach Hause“ und Frauchens Vorstellung gingen überraschend weit auseinander. 😂

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