Kapitel 3: 15 Minuten & Muskelkater

Veröffentlicht am 16. Juni 2026 um 04:13

Hallo ihr Lieben zwischen Hundeleine & Hanteln! 💚🐾

Nachdem wir im letzten Kapitel darüber gesprochen haben, warum Ernährung bei mir so viel verändert hat, kommen wir heute zu einem Thema, das wahrscheinlich viele von uns noch besser kennen:

 

Die Sache mit der Motivation.

 

 

Oder genauer gesagt:

Die Sache mit der fehlenden Motivation. 😄

 

 

Denn Hand aufs Herz:

Wer von uns hat nicht schon einmal gedacht:

👉 Morgen fange ich an.

👉 Nächste Woche wird alles anders.

👉 Nach dem Urlaub starte ich richtig durch.

👉 Nach Weihnachten.

👉 Nach Ostern.

👉 Oder spätestens beim nächsten Vollmond.

 

Irgendwann wird es schon passieren. Mia findet diese Strategie übrigens hervorragend.

 

 

💬 Mia meint dazu:

„Ich verschiebe unangenehme Dinge grundsätzlich. Zum Beispiel Baden. Funktioniert seit Jahren ausgezeichnet.“ 🐾

💭 Warum Motivation eigentlich gar nicht das Problem ist

Wenn mich heute jemand fragt, wie ich es geschafft habe, regelmäßig Sport zu machen, erwarten viele vermutlich eine geheime Motivationsformel.

 

➡️ Irgendeinen Trick.

➡️ Eine besondere Disziplin.

➡️ Oder einen magischen Schalter im Kopf.

 

Ganz ehrlich?

 

Ich glaube inzwischen, dass Motivation völlig überschätzt wird. Natürlich gibt es Tage, an denen man voller Energie aufsteht und Lust auf Bewegung hat. Aber wenn ich ehrlich bin, passiert das bei mir deutlich seltener als früher.

 

Vor allem nach einem langen Arbeitstag. Wenn Mia versorgt werden möchte. Der Haushalt ruft. Und die Couch plötzlich aussieht wie die beste Erfindung der Menschheit.

 

Früher begann dann regelmäßig mein innerer Verhandlungsmarathon.

➡️ „Heute war anstrengend.“

➡️ „Morgen passt besser.“

➡️ „Ein Tag Pause macht doch nichts.“

➡️ „Nächste Woche starte ich richtig.“

 

Das Problem dabei?

Man gewinnt diese Diskussionen selten. Zumindest nicht gegen die Couch. 😄

 

 

💬 Mia beobachtet das so:

„Frauchen diskutiert manchmal länger mit sich selbst als ich mit einer besonders interessanten Wiese.“ 🐾

 

 

Irgendwann habe ich verstanden:

Das Problem ist gar nicht das Wissen.

 

🟣 Wir wissen alle, dass Bewegung gesund ist.

🟣 Wir wissen, dass sie uns fit hält.

🟣 Wir wissen, dass sie Muskeln aufbaut.

 

Das Problem ist meistens nur der erste Schritt.

🚴 Bevor Hanteln mein Leben übernommen haben

Wenn ich ehrlich bin, begann meine Fitnessgeschichte nicht mit Hanteln. Und auch nicht mit Muskelaufbau. Eigentlich begann sie mit Tanzschuhen.

 

Vor vielen Jahren habe ich leidenschaftlich irischen Stepptanz gemacht. Damals war ich ungefähr 30 Jahre alt und hatte riesigen Spaß daran.

 

🟣 Die Musik.

🟣 Die Choreografien.

🟣 Die Gemeinschaft.

 

Ich liebte es.

 

Dann kam das Leben dazwischen. Ich wurde schwanger. Andere Dinge wurden wichtiger. Und wie das manchmal so ist, verschwanden die Tanzschuhe irgendwann im Schrank.

 

Viele Jahre später, 2015, fasste ich dann einen mutigen Entschluss. Ich wollte zurück. Also meldete ich mich wieder in der Tanzschule an.

➡️ Voller Vorfreude.

➡️ Voller Erinnerungen.

➡️ Und voller Optimismus.

 

Leider stellte ich schnell fest, dass sich in den Jahren einiges verändert hatte. Meine frühere Tanzlehrerin war nicht mehr da. Die Gruppe war eine andere.

 

Und während ich früher zwischen Frauen in meinem Alter getanzt hatte, fühlte ich mich plötzlich ein bisschen wie die große Schwester einer Teenagergruppe. 😄 Außerdem hatte sich auch der Unterricht verändert.

 

Nach drei oder vier Stunden wurde mir klar:

Das ist nicht mehr mein Weg!

 

Und manchmal ist genau das eine wichtige Erkenntnis.

➡️ Nicht jede Tür, die früher einmal gepasst hat, passt auch Jahre später noch.

 

 

Zum Glück entdeckte ich in derselben Tanzschule etwas Neues:

Zumba.

 

Und das war Liebe auf den ersten Tanzschritt. 💃 Unser Trainer war großartig. Wir lernten richtige Choreografien. Die Musik machte Spaß. Die Stimmung war fantastisch.

 

Und plötzlich freute ich mich wieder auf Bewegung.

 

 

💬 Mia kann das bis heute nicht nachvollziehen:

„Frauchen bewegt sich freiwillig zu Musik. Ich bewege mich freiwillig nur zu Leckerlis.“ 🐾

 

Irgendwann wollte mein Sohn dann ins Fitnessstudio. Da er noch minderjährig war, begleitete ich ihn. Eigentlich wollte ich nur zuschauen. Wie Mütter das eben manchmal machen.

 

 

Doch einer der Trainer sprach mich an und fragte:

„Warum trainierst du nicht eigentlich selbst?“

 

Eine berechtigte Frage. Also probierte ich es aus. Und plötzlich stand ich an den ersten Kraftgeräten. Diese klassischen geführten Geräte.

➡️ Nautilus-Geräte.

 

Viele von euch kennen sie vielleicht.

 

Und überraschenderweise machte mir das richtig Spaß.

 

Aus einer Probestunde wurden mehrere Besuche. Aus mehreren Besuchen wurden Jahre. Und ehe ich mich versah, war ich fünf bis sechs Jahre regelmäßig im Fitnessstudio. Damals war ich allerdings noch ganz klar Team Cardio.

 

➡️ Crosstrainer.

➡️ Fahrrad.

➡️ Rudergerät.

 

Das waren meine Favoriten.

 

Ich konnte problemlos anderthalb Stunden auf dem Crosstrainer verbringen.

🎶 Mit Musik auf den Ohren.

🥵 Mit Schweiß auf der Stirn.

 

Und anschließend mit einem Hunger, der vermutlich selbst einen Braunbären beeindruckt hätte. 😄

 

 

💬 Mia meint dazu:

„Frauchen trainierte anderthalb Stunden, um Kalorien zu verbrennen, und aß danach, als hätte sie einen Schlitten durch Alaska gezogen. Menschen sind wirklich faszinierende Wesen.“ 🐾

 

Nach meiner großen Operation änderte sich allerdings vieles.

 

 

Von heute auf morgen begann für mich eine völlig neue Lebensphase:

➡️ Die Wechseljahre kamen.

➡️ Das Training wurde schwerer.

➡️ Das Gewicht ließ sich deutlich schlechter beeinflussen.

 

Und obwohl ich zu Hause längst einige Geräte hatte – Crosstrainer, Fahrrad, Rudergerät und sogar eine Vibrationsplatte – standen sie oft mehr herum, als dass sie genutzt wurden.

 

➡️ Säuberlich verstaut.

➡️ Ordentlich aufgeräumt.

➡️ Fast wie Möbelstücke.

 

 

💬 Mia war sich damals sicher:

„Frauchen sammelt Geräte. Andere Menschen sammeln Briefmarken.“ 🐾

 

Natürlich holte ich sie immer wieder hervor. Immer dann, wenn mich die Motivation erneut packte.

➡️ Für zwei Wochen.

➡️ Für drei Wochen.

 

Manchmal sogar länger. Doch dann kam der Alltag. Und irgendwann stand alles wieder in der Ecke.

 

Das Frustrierende daran?

Jedes Mal begann ich wieder bei null.

 

🟣 Wieder Muskelkater.

🟣 Wieder schwere Beine.

🟣 Wieder die ersten anstrengenden Einheiten.

 

 

Und jedes Mal fragte ich mich:

Warum ist Anfangen eigentlich so schwer?

 

Heute kenne ich die Antwort.

 

Weil wir immer glauben, wir müssten sofort alles perfekt machen. Dabei reicht oft ein viel kleinerer Schritt.

 

Und genau dieser kleine Schritt sollte später mein Leben verändern.

🏠 Mein Fitnesszimmer war da – mein Durchbruch noch nicht

Als wir im Mai 2025 das ehemalige Zimmer meines Sohnes ausräumten, war ich voller Ideen. Eigentlich wollte ich ein schönes Büro für mein Homeoffice und für „Welt auf vier Pfoten“.

 

🟢 Gemütlich.

🟢 Ein bisschen kreativ.

🟢 Ein bisschen Fitness.

 

Einfach ein Raum, in dem ich mich wohlfühle.

 

Damals standen dort allerdings noch keine Kabelzüge, keine schweren Gewichte und kein selbstgebautes Fitness-Paradies. Mein kleines Homegym bestand aus meinem Crosstrainer, einem Fahrrad, dem Rudergerät, ein paar Kettlebells, Hanteln und einer Vibrationsplatte.

 

Und ich war mächtig stolz darauf.

 

 

💬 Mia war weniger beeindruckt:

„Frauchen besitzt erstaunlich viele Geräte, mit denen man sich absichtlich anstrengt. Ich persönlich bevorzuge mein Körbchen.“ 🐾

 

Trotzdem war etwas anders als früher. Zum ersten Mal standen die Geräte nicht irgendwo hinter Türen oder versteckt in irgendwelchen Ecken.

➡️ Sie waren sichtbar.

➡️ Direkt vor meiner Nase.

 

Und das machte tatsächlich einen Unterschied. Denn plötzlich gab es keine Ausrede mehr, warum ich sie nicht benutzen konnte.

 

Leider bedeutete das noch lange nicht, dass ich automatisch regelmäßig trainierte. Denn mein eigentliches Problem stand nicht im Fitnesszimmer.

 

Mein eigentliches Problem stand jeden Morgen im Badezimmer auf der Waage.

⚖️ Mein ständiger Kampf mit der Waage

Wenn ihr schon einmal abnehmen wolltet, kennt ihr das vielleicht.

 

➡️ Dieses Gefühl, ständig auf eine Zahl zu warten.

➡️ Diese eine Zahl.

➡️ Die Zahl, die endlich beweisen soll, dass alles funktioniert.

 

Ich war jahrelang genau so.

 

 

Meine Gedanken drehten sich ständig um dieselbe Frage:

"Habe ich abgenommen?"

 

Und wenn die Antwort nicht so ausfiel, wie ich es mir gewünscht hatte, war die Enttäuschung groß.

➡️ Dann wurde weniger gegessen.

➡️ Noch weniger gegessen.

 

Und irgendwann kam der Heißhunger. Danach das schlechte Gewissen. Und anschließend der nächste Versuch.

 

Rückblickend war das wie ein Hamsterrad. Nur ohne Aussicht auf eine Ziellinie.

 

 

💬 Mia verstand das Drama nie:

„Frauchen stellte sich freiwillig auf eine kleine Platte und war anschließend entweder glücklich oder traurig. Menschen sind wirklich merkwürdig.“ 🐾

 

 

Heute weiß ich:

Ich hatte die ganze Zeit den falschen Gegner bekämpft.

 

➡️ Nicht mein Gewicht war das Problem. Meine Gewohnheiten waren es.

 

Aber bis ich das verstanden habe, hat es eine ganze Weile gedauert.

💪 Als plötzlich ein Kabelturm einzog

Im Dezember zog dann etwas Neues bei mir ein.

🏋️‍♀️ Ein Kabelturm.

 

Und ehrlich gesagt dachte ich damals noch nicht, dass dieses Gerät mein Leben verändern würde. Ich wollte einfach etwas Neues ausprobieren. Mehr nicht.

 

 

Doch schon nach den ersten Trainingseinheiten merkte ich:

Das macht mir Spaß. Richtigen Spaß.

 

🟣 Nicht nur "ist gesund".

🟣 Nicht nur "müsste man machen".

 

Sondern echtes Interesse.

 

Plötzlich ging es nicht mehr darum, Kalorien zu verbrennen. Sondern darum, stärker zu werden.

 

Ich begann mich für Übungen zu interessieren.

➡️ Für Technik.

➡️ Für Muskeln.

➡️ Für Fortschritte.

 

Und ich bemerkte etwas, das mich nachdenklich machte. Wenn ich mit meinen damals über 90 Kilo in den dritten Stock lief, war ich oft außer Atem.

 

 

Manchmal stand ich oben und dachte:

Andrea, das kann doch nicht dein Ernst sein. Du schleppst jeden Tag einen kompletten Menschen zusätzlich mit dir herum.

 

 

💬 Mia fand diese Erkenntnis verspätet:

„Das hätte ich dir auch früher sagen können. Ich werde schließlich jeden Tag mitgeschleppt.“ 🐾😄

 

 

Und gleichzeitig wurde mir bewusst:

Ich werde nicht jünger.

 

In meinem Umfeld hörte ich immer öfter von Krankheiten.

➡️ Von Operationen.

➡️ Von Herzproblemen.

➡️ Von Menschen, die plötzlich ausgebremst wurden.

 

Das machte mir keine Angst. 

 

Aber es brachte mich zum Nachdenken.

➡️ Ich wollte gesund älter werden.

➡️ Ich wollte beweglich bleiben.

➡️ Ich wollte weiterhin mit Mia unterwegs sein.

 

Und zwar nicht nur bis zur nächsten Parkbank.

🌱 Der Moment, in dem sich alles veränderte

Anfang Januar beschloss ich deshalb etwas völlig Neues.

 

Zum ersten Mal wollte ich nicht einfach nur abnehmen. Ich wollte gesünder werden. Das war ein riesiger Unterschied.

 

🟢 Statt Kalorien zu zählen, wollte ich verstehen, wie Ernährung überhaupt funktioniert.

🟢 Statt ständig auf die Waage zu schauen, wollte ich lernen, meinem Körper wieder zuzuhören.

 

Deshalb meldete ich mich bei einer Ernährungs-Challenge an. Nicht weil ich Wunder erwartete. Sondern weil ich einen Neustart brauchte.

 

Einen vollständigen Reset.

 

Und plötzlich passierte etwas Überraschendes:

Zum ersten Mal seit Jahren spielte mein Gewicht kaum noch eine Rolle.

 

Ich konzentrierte mich auf neue Gewohnheiten.

💦 Mehr Wasser trinken.

🥦 Bewusster essen.

👩‍🍳 Mehr selbst kochen.

 

Kleine Veränderungen. Nicht perfekt. Einfach Schritt für Schritt.

 

 

💬 Mia war skeptisch:

„Frauchen nennt das kleine Veränderungen. Ich nenne es den Moment, in dem plötzlich Brokkoli ins Haus einzog.“ 🐾

 

Und genau in dieser Zeit bekam ich einen weiteren entscheidenden Tipp. Einen Tipp, der mein ganzes Denken verändern sollte.........

 

Ich sollte nicht eine Stunde trainieren.

➡️ Nicht perfekt trainieren.

➡️ Nicht besonders hart trainieren.

 

Sondern einfach nur anfangen.

⏱️ Mit 15 Minuten.

⏰ Die 15 Minuten, die alles verändert haben

Ganz ehrlich?

 

 

Als ich diesen Tipp zum ersten Mal hörte, dachte ich:

"15 Minuten? Das soll jetzt der große Unterschied sein?"

 

Das klang für mich ungefähr so überzeugend wie ein Hundetrainer, der Mia erklärt, dass ein einzelnes Leckerli völlig ausreichend sei. 😄

 

Trotzdem beschloss ich, es auszuprobieren. Nicht weil ich fest daran glaubte. Sondern weil ich inzwischen gefühlt alles andere bereits ausprobiert hatte.

 

Und genau hier passierte etwas, das ich bis heute faszinierend finde.

 

 

Die Aufgabe lautete nicht:

👉 Trainiere eine Stunde.

👉 Verbrenne möglichst viele Kalorien.

👉 Gib Vollgas.

👉 Beweise, wie motiviert du bist.

 

Nein.

 

 

Die Aufgabe lautete lediglich:

👉 Setz dich auf ein Gerät.

👉 Fang an.

👉 15 Minuten.

 

Mehr nicht.

 

 

Und wisst ihr, was das Verrückte daran war?

Plötzlich fühlte sich Sport gar nicht mehr wie ein riesiger Berg an. Denn gegen eine Stunde Training konnte mein innerer Schweinehund wunderbar argumentieren.

 

Gegen 15 Minuten hatte er überraschend wenige Einwände.

 

 

💬 Mia beobachtete die Sache skeptisch:

„Frauchen nennt das Training. Ich nenne es 15 Minuten weniger Kuschelzeit." 🐾

 

Also setzte ich mich aufs Rudergerät. Manchmal auf den Crosstrainer. Manchmal aufs Fahrrad.

 

Und an manchen Tagen hatte ich überhaupt keine Lust.

➡️Gar keine.

➡️ Null.

➡️ Nichts.

 

Früher hätte ich an solchen Tagen vermutlich gar nichts gemacht.

 

 

Heute weiß ich:

Die Lust muss gar nicht vorher da sein.

 

Das war für mich die wichtigste Erkenntnis überhaupt. Denn die Motivation kam meistens erst währenddessen. Nicht davor.

🧠 Der Trick war, nicht mehr mit mir selbst zu diskutieren

Früher lief das ungefähr so:

➡️ "Vielleicht später."

➡️ "Eigentlich bin ich müde."

➡️"Heute war ein stressiger Tag."

➡️"Morgen klappt es bestimmt besser."

 

Und plötzlich war es 21 Uhr. Dann 22 Uhr. Und am Ende passierte gar nichts.

 

Kennt ihr das? 😄

 

Irgendwann habe ich deshalb aufgehört, mit mir selbst zu diskutieren.

 

 

Wenn der Gedanke kam:

"Ach, heute lieber nicht."

 

Dann habe ich ihn einfach vorbeiziehen lassen.

🟣Wie eine Wolke.

🟣 Ohne Diskussion.

🟣 Ohne Abstimmung.

🟣 Ohne Verhandlung.

 

Ich zog einfach meine Sportsachen an. Mehr nicht.

 

Und erstaunlicherweise war damit oft schon die schwierigste Hürde überwunden.

 

💬 Mia hält diese Methode bis heute für fragwürdig:

„Normalerweise gewinnt bei uns immer die bequemste Lösung. Frauchen hat irgendwann angefangen, die Spielregeln zu ändern." 🐾

🎽 Mein kleiner Trick für faule Tage

Etwas hat mir zusätzlich enorm geholfen.

 

Ich habe angefangen, alles vorzubereiten.

➡️ Die Hanteln lagen bereit.

➡️ Die Geräte standen bereit.

 

Ich wusste schon vorher, welche Übungen ich machen wollte.

 

Manchmal zog ich sogar direkt nach der Arbeit meine Sportsachen an. Denn ich kenne mich inzwischen ziemlich gut. Wenn ich erst einmal auf dem Sofa sitze, wird die Wahrscheinlichkeit deutlich größer, dass ich dort auch bleiben möchte. 😄

 

Je weniger Entscheidungen ich treffen musste, desto leichter fiel mir das Training.

 

Heute mache ich das noch immer so.

 

Und ganz ehrlich?

 

An manchen Tagen bin ich genauso wenig motiviert wie früher.

 

 

Der Unterschied ist nur:

Ich fange trotzdem an.

 

 

💬 Mia verrät mein Geheimnis:

„Frauchen wirkt manchmal sehr diszipliniert. In Wirklichkeit hat sie nur ihre Ausreden schlecht organisiert." 🐾😄

💪 Aus 15 Minuten wurde plötzlich eine Stunde

Und dann passierte etwas, womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte.

 

🟣 Aus den 15 Minuten wurden 20.

🟣 Aus 20 wurden 30.

🟣 Aus 30 wurden 45.

 

Und irgendwann trainierte ich regelmäßig. Nicht weil ich mich zwang. Sondern weil es sich plötzlich gut anfühlte.

 

Ich merkte, wie ich stärker wurde.

➡️ Wie Treppen leichter fielen.

➡️ Wie mein Körper belastbarer wurde.

➡️ Wie ich mich besser fühlte.

 

Und zum ersten Mal seit langer Zeit stand nicht mehr die Waage im Mittelpunkt.

 

Natürlich wollte ich weiterhin Gewicht verlieren. Aber plötzlich war das nicht mehr das Wichtigste.

 

Denn ich bemerkte die Veränderungen an ganz anderen Dingen.

➡️ An meinen Hosen.

➡️ An meiner Kondition.

➡️ An meiner Kraft.

➡️ An meinem Spiegelbild.

 

Und vor allem daran, wie ich mich fühlte. Das war etwas völlig Neues für mich.

 

 

💬 Mia war von dieser Entwicklung mäßig begeistert:

„Früher hat Frauchen öfter auf die Waage geschaut. Heute schaut sie Muskeln im Spiegel an. Menschen finden immer etwas Neues." 🐾😄

🌟 Was ich euch heute mitgeben möchte

Wenn mich heute jemand fragt, wie man anfangen soll, dann lautet meine Antwort nicht:

„Trainiere jeden Tag.“

 

 

Oder:

„Mach eine Stunde Sport.“

 

 

Oder:

„Du musst unbedingt Krafttraining machen.“

 

Nein.

 

 

Mein erster Rat wäre tatsächlich ein ganz anderer:

👉 Finde etwas, das dir Spaß macht.

 

Denn ganz ehrlich?

 

Niemand hält etwas dauerhaft durch, das er jeden Tag hasst.

 

 

Natürlich ist Krafttraining gerade mit zunehmendem Alter unglaublich sinnvoll.

🟢 Es hilft beim Muskelerhalt.

🟢 Bei der Stabilität.

🟢 Bei der Haltung.

🟢 Beim Gleichgewicht.

 

Und ja, ich persönlich liebe es inzwischen. Aber das bedeutet nicht, dass jeder Mensch dieselbe Leidenschaft entwickeln muss.

 

🏊 Vielleicht liebst du Schwimmen.

💃 Vielleicht Tanzen.

🚶 Vielleicht Walken.

🤸 Vielleicht Gymnastik.

🚴‍♂️ Vielleicht Radfahren.

👨‍👩‍👧‍👦  Vielleicht Gruppenkurse.

🪏 Vielleicht sogar Gartenarbeit.

 

Hauptsache, du bewegst dich gern.

 

 

Denn genau dann passiert etwas Erstaunliches:

Du brauchst plötzlich viel weniger Motivation.

 

 

💬 Mia findet dieses Konzept übrigens sehr logisch:

„Ich brauche auch keine Motivation für Leckerlis. Das läuft völlig automatisch.“ 🐾

 

 

🏋️ Warum ich Fitnessstudios trotzdem empfehlen würde

Ganz ehrlich?

 

Wenn ihr die Möglichkeit habt, würde ich immer empfehlen, zumindest einmal ein gutes Fitnessstudio anzuschauen.

 

 

Und nein:

Man muss sich dort überhaupt nicht schämen. Gar nicht.

 

Ich weiß noch, wie unsicher ich anfangs war. Man denkt immer, dort laufen nur perfekt trainierte Menschen herum. In Wirklichkeit trifft man dort die unterschiedlichsten Leute.

 

➡️ Junge Menschen.

➡️ Ältere Menschen.

➡️ Menschen mit Übergewicht.

➡️ Menschen nach Verletzungen.

➡️ Menschen mit Rückenproblemen.

➡️ Menschen, die einfach etwas für sich tun möchten.

 

In meinem damaligen Studio herrschte eine unglaublich angenehme Atmosphäre. Viele waren in meinem Alter. Es gab Trainer. Sogar Physiotherapeuten.

 

Und ich habe dort unglaublich viel gelernt. Vor allem die richtige Technik.

 

 

Denn glaubt mir:

Videos können hilfreich sein. Ich schaue selbst heute noch welche.

 

 

Aber sie ersetzen niemals jemanden, der direkt neben euch steht und sagt:

➡️ „Stopp, Rücken gerade.“

➡️ „Knie anders stellen.“

➡️ „Mach die Bewegung etwas langsamer.“

 

Das hat mir später unglaublich geholfen.

 

 

💬 Mia erinnert sich noch gut:

„Frauchen ging ins Fitnessstudio und kam plötzlich mit Fachbegriffen zurück. Irgendwann sprach sie von Muskelgruppen. Ich dachte, wir gründen eine neue Hunderasse.“ 🐾😄

 

 

🐾 Und wenn Fitnessstudios nichts für euch sind?

Dann ist das völlig in Ordnung.

 

Wirklich.

 

Heute trainiere ich selbst hauptsächlich zu Hause. Nicht weil ich Fitnessstudios schlecht finde. Sondern weil Mia für mich wichtiger ist. Ich arbeite den ganzen Tag. Und wenn ich abends heimkomme, möchte ich nicht noch mehrere Stunden weg sein.

 

Meine kleine Maus wartet schließlich schon.

 

 

💬 Mia unterstützt diese Entscheidung ausdrücklich:

„Endlich trifft Frauchen vernünftige Entscheidungen.“ 🐾

 

Deshalb trainiere ich heute im Homegym.

 

Und ganz ehrlich?

 

Man braucht dafür längst nicht alles, was inzwischen bei mir herumsteht. 😄

 

Wenn ich heute noch einmal von vorne anfangen würde, würde ich wahrscheinlich mit ganz wenigen Dingen starten.

➡️ Eine Gymnastikmatte.

➡️ Ein paar Hanteln.

➡️ Vielleicht eine Kettlebell.

➡️ Und eventuell Widerstandsbänder.

 

Mehr braucht man am Anfang oft gar nicht.

 

🟣 Mit einer einzigen Kettlebell kann man bereits erstaunlich viele Übungen für den ganzen Körper machen.

 

🟣 Und Widerstandsbänder sind sowieso kleine Wunderwaffen. Sie kosten nicht die Welt. Man kann sie überall mitnehmen. Sogar in den Urlaub.

 

Und es gibt unzählige gute Übungen dafür.

 

 

💚 Bewegung hat viele Gesichter

Meine Mama ist dafür ein wunderbares Beispiel. Sie macht bis heute regelmäßig ihre Gymnastik.

 

➡️ Nicht für einen Sixpack.

➡️ Nicht für Instagram.

➡️ Nicht für irgendwelche Rekorde.

 

Sondern damit sie beweglich bleibt. Denn Beweglichkeit ist genauso wichtig wie Kraft. Genauso wie Gleichgewicht. Genauso wie Ausdauer. Deshalb gibt es auch nicht den einen perfekten Sport.

 

Es gibt nur den Sport, der zu dir passt. Und genau den solltest du finden.

 

Denn wenn du etwas findest, für das du brennst, dann brauchst du irgendwann deutlich weniger Motivation. Dann wird Bewegung nicht mehr zur Pflicht. Sondern zu einem Teil deines Lebens.

 

 

💬 Mia sieht das ähnlich:

„Wenn Frauchen von etwas begeistert ist, redet sie ständig darüber. Aktuell sind es Muskeln. Früher waren es Hundebetten. Ich bin gespannt, was als Nächstes kommt.“ 🐾😄

 

 

🐶 Und was passiert an den Tagen ohne Motivation?

Jetzt verrate ich euch noch ein kleines Geheimnis:

➡️ Auch Menschen, die regelmäßig trainieren, haben nicht jeden Tag Lust.

 

Ich jedenfalls nicht.

 

➡️ Es gibt Tage, da bin ich müde.

➡️ Da war die Arbeit anstrengend.

➡️ Da möchte ich eigentlich lieber auf dem Sofa liegen.

 

 

Der Unterschied ist nur:

Heute diskutiere ich nicht mehr lange mit mir.

 

Ich ziehe meine Sportsachen an. Und fange einfach an. Ohne großes Nachdenken. Denn oft ist das Nachdenken das eigentliche Problem. Sobald ich angefangen habe, läuft es meistens von allein.

 

Aber bis man an diesen Punkt kommt, braucht es Zeit.

 

Und genau deshalb ist es so wichtig, etwas zu finden, das einem wirklich Freude macht. Denn Routine entsteht leichter, wenn man sich nicht jeden Tag zum eigenen Unglück zwingen muss.

 

 

💬 Mia fasst dieses Kapitel deshalb wie folgt zusammen:

„Frauchen hat sehr lange nach Motivation gesucht. Am Ende hat sie etwas viel Besseres gefunden: eine Gewohnheit.“ 🐾💚

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🐾💪 Wenn ich heute noch einmal anfangen würde...

Viele fragen mich inzwischen, welches Equipment ich mir für den Einstieg ins Krafttraining kaufen würde. Ganz ehrlich? Heute würde ich deutlich einfacher starten als damals.

Ich habe vieles nach und nach gekauft, manches doppelt und manches hätte ich mir rückblickend sparen können. Wenn ich heute noch einmal von vorne beginnen würde, wären diese drei Dinge meine erste Wahl:

🐶 Mias Meinung:
„Frauchen hat mittlerweile genug Gewichte, um eine kleine Hundehütte daraus zu bauen. Für den Anfang hätten aber auch weniger gereicht.“

🏋️ Hantel-Set mit mehreren Gewichtsstufen

Mein größter Anfängerfehler war, viele Hanteln einzeln zu kaufen. Dieses Set enthält verschiedene Gewichte und man kann sich Stück für Stück steigern. Gerade für Einsteiger finde ich das wesentlich sinnvoller und oft sogar günstiger.

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🔥 Kettlebell für Kraft & Alltag

Kettlebells gehören inzwischen zu meinen Lieblingsgeräten. Sie sind vielseitig, platzsparend und perfekt für Zuhause. Wer neu anfängt, sollte lieber etwas leichter starten und sich langsam steigern. Für viele Übungen braucht man nicht viel Platz und kann trotzdem den ganzen Körper trainieren.

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🦾 Widerstandsbänder für Zuhause & Urlaub

Diese Widerstandsbänder nutze ich sogar an meinem selbstgebauten Kabelzug. Sie sind leicht, günstig und unglaublich vielseitig. Für Zuhause, unterwegs oder sogar im Urlaub eine tolle Ergänzung und ideal für Anfänger wie Fortgeschrittene.

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💚 Mein Tipp:

Eine Gymnastikmatte haben viele bereits zu Hause. Dazu ein paar Hanteln, eine Kettlebell und Widerstandsbänder – mehr braucht es am Anfang oft gar nicht. Viel wichtiger als perfektes Equipment ist die Regelmäßigkeit. Oder wie Mia sagen würde: 🐾 „Die beste Ausrüstung bringt nichts, wenn sie nur dekorativ in der Ecke steht.“

*Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Mit deinem Einkauf unterstützt du indirekt unser Herzensprojekt „Fit mit Mia“ und die Inhalte auf dieser Seite. 💚🐾

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💚 Mein Fazit

Wenn ich eines in den letzten Monaten gelernt habe, dann das:

➡️ Veränderung beginnt selten mit einem großen Knall.

➡️ Sie beginnt meistens mit einer kleinen Entscheidung.

➡️ Mit einem Glas Wasser.

➡️ Mit einem Spaziergang.

➡️ Mit einer Trainingseinheit.

➡️ Mit 15 Minuten.

 

Und manchmal verändert genau dieser kleine Schritt viel mehr, als wir uns vorstellen können.

 

Ich habe nicht damit angefangen, weil ich plötzlich unglaublich motiviert war. Ich habe angefangen, weil ich wusste, dass sich etwas ändern muss.

 

Heute bin ich froh, dass ich diesen ersten Schritt gegangen bin.

➡️ Nicht nur wegen der Kilos.

➡️ Nicht nur wegen der Muskeln.

 

Sondern weil ich mich wieder stärker fühle.

➡️ Gesünder.

➡️ Beweglicher.

 

Und weil ich hoffe, noch viele Jahre mit Mia durch die Gegend spazieren zu können.

 

 

💬 Mia hat dazu natürlich eine eigene Meinung:

„Ich habe Frauchen damals 15 Minuten Training erlaubt. Dass daraus ein komplettes Fitnesszimmer wird, war so nicht abgesprochen.“ 🐾😄

 

Im nächsten Kapitel wird es übrigens lecker.

 

Dann nehme ich euch mit in meine Küche und zeige euch, wie ich Mealprep entdeckt habe, warum gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss und weshalb plötzlich deutlich mehr Protein auf meinem Speiseplan landete.

 

 

Bis dahin:

Bleibt in Bewegung – auf eure ganz eigene Art. 💚🐾

Eure Andrea & Mia

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