🐾 Hallo meine lieben Hundekumpels!
(und natürlich auch ihr Zweibeiner, die heimlich mitlesen)
ich dachte mir, ich melde mich mal wieder bei euch. Nicht, weil diese Woche spektakulär war – sondern gerade deshalb.
Denn manchmal passiert das Wichtigste zwischen Mülltüte, Leckerlibox und dem legendären 10-Uhr-Knochen.
Setzt euch also gemütlich hin. Ich erzähle euch, wie meine Woche wirklich war.
🦴 Die Sache mit den Knochen
(auch bekannt als: Vertrauensbruch auf Küchenniveau)
Es fing ganz harmlos an.
Frauchen hatte Kopfhörer auf. Das ist immer verdächtig.
Sie räumte auf......Samstags. Konzentriert. Pflichtbewusst. 🧽
Ich beobachtete das Ganze aus sicherer Entfernung – schließlich muss jemand die Übersicht behalten.
Dann sah ich es. Die Mülltüte. Offen.
Und meine Knochen wanderten hinein. 🚮
Nicht einer. 🦴
Nicht zwei. 🦴🦴
Ein ganzer Knochenberg. 🦴🦴🦴🦴
Ich schaute Frauchen an. 👀....Ich schaute in ihre Hand.....Ich schaute wieder in ihr Gesicht. Und dann nochmal in die Tüte.
Frauchen bekam dieses komische Gefühl.
Ihr wisst schon – dieses „Oh… das hätte ich vielleicht nicht tun sollen“-Gefühl.
Und was soll ich sagen:
Die Knochen kamen zurück. Ordentlich. Neben mich gelegt. So wie es sich gehört.
Denn meine Knochen sind keine Abfälle. Das sind Rücklagen.
🦴 Nachtrag aus der Nacht
(oder: Warum Frauchen Rückenschmerzen hatte)
Ach ja. Bevor ich es vergesse.....
Frauchen hat letzte Nacht sehr unruhig geschlafen. Kreuzschmerzen. Hin und her. „Komisches Bett“, hat sie gemurmelt.
Heute Früh wollte sie das Bett machen.
Und siehe da:
Ein Knochen.
Mitten auf dem Bettlaken. Festgelegen. Offenbar die ganze Nacht.
Ich sage mal so:
Wenn man meine Knochen entsorgen will, muss man damit rechnen, dass sie sich nachts zurückmelden.
Manche Dinge gehören eben nicht in den Müll. Sondern ins Bett. Zur Sicherheit.
🐱 Freundschaft auf Augenhöhe
(oder: Warum Katzen kompliziert sind)
Später ging es zu meinem Menschenbruder. Und damit auch zu den Katzen. Zwei Stück. Britisch Kurzhaar. Ungefähr meine Größe.
Also wirklich – warum haben die Angst vor mir? Ich möchte doch nur Hallo sagen. Vielleicht schnuppern. Vielleicht Freundschaft.
Aber nein.
Eine sitzt immer ganz oben auf diesem riesigen Kratzbaum. Wie auf einem Aussichtsturm. Und schaut runter, als wäre ich ein Naturereignis. Ich verstehe das nicht.
Ich bin klein. Ich bin weiß. Ich bin freundlich.
Aber gut. Ich respektiere das. Meistens.
🎲 Spieleabend, Knabberzeug & die große Ungerechtigkeit
Dann wurde gespielt. Gelacht. Und ich wurde ordnungsgemäß gestreichelt.
Ich lag natürlich mittendrin – Aufsichtspflicht.
Auf dem Tisch:
🥔 Chips.
🍿 Knabberzeug.
Alles offen. Für alle sichtbar.
Meine Leckerlibox? Wurde eingepackt. In die Handtasche. Weg.
Ich habe Frauchen angetippt. Ganz höflich.
So nach dem Motto:
„Sag mal… hast du nicht was vergessen?“
Ich bekam drei Leckerlis. Danke! Wirklich?????
Aber mal ehrlich:
Stellt euch vor, ich würde eure Chips einpacken und weglegen.
Einfach so. Aus erzieherischen Gründen.
Unfair bleibt unfair. Auch mit Liebe.
💤 Homeoffice, Nähe & der sehr wichtige 10-Uhr-Termin
Die Woche war ansonsten ruhig.
Frauchen musste arbeiten. Aber oft von zuhause – was ich persönlich für eine sehr gute Entscheidung halte.
Und wenn sie von draußen reinkommt und sagt:
„Ab jetzt ist Frauchen bei Mimi.“
dann weiß ich sofort:
Alles ist gut. Die Welt ist in Ordnung. Ich kann loslassen.
Ich lege mich auf meinen runden Teppich. Sie arbeitet. Ich überwache.
Ein eingespieltes Team.
Irgendwann hat Frauchen allerdings angefangen, Dinge zu benennen.
Zum Beispiel:
„Mein 10-Uhr-Kaffee.“
Ein großer Fehler. Denn ich merke mir sowas.
Neulich saß sie in einer Teamsitzung. 💻
Ganz wichtig. Neues Programm. Viele Menschen.
Alle reden gleichzeitig.
Ich stupse sie an. Mit der Pfote. Ganz dezent.
So, wie man das im Homeoffice eben macht.
Sie schaut mich an. Ich schaue zur Uhr. 👀🕒
10:00 Uhr.
🦴 Mein Knochen.
⏸️ Meine Frühstückspause.
Wir befinden uns schließlich im Homeoffice.
Man muss Prioritäten setzen.Und ich finde, wir machen das sehr professionell.
💚 Fazit einer sehr beschäftigten Hündin
Es war keine aufregende Woche. Keine großen Abenteuer. Keine Dramen.
Aber eine gute. ♥️
Eine Woche mit Knochen, die nicht im Müll gelandet sind.
Mit Nähe, die man nicht erklären muss. Mit Ritualen, die halten, wenn draußen alles laut ist.
Eine Woche, in der Frauchen gearbeitet hat und ich darauf geachtet habe, dass sie dabei nicht vergisst, was wirklich wichtig ist.
Zum Beispiel:
der 10-Uhr-Knochen.
Manche nennen das Alltag. Ich nenne es Sicherheit.
Denn wenn Frauchen sagt:
„Ab jetzt ist Frauchen bei Mimi.“
dann weiß ich:
Ich darf entspannen. Ich darf schlafen.
Und meine Knochen dürfen bleiben, wo sie hingehören. Und manchmal reicht das völlig.
Mehr braucht es nicht, um zufrieden einzuschlafen.
Bis bald,
eure Mia von Welt auf vier Pfoten 🐾💚
Kommentar hinzufügen
Kommentare