Kapitel 30: Drama, Friseurflucht & Menschen, die keiner bestellt hat

Veröffentlicht am 19. Februar 2026 um 04:22

🐾 Hallo liebe Hundefreunde – Mia hier (leicht erschöpft, aber erzählbereit)

Also ich sag’s euch gleich:

Diese Woche war emotional ungefähr so stabil wie ein Leckerli-Beutel in meiner unmittelbaren Nähe.

 

Traurig, aufregend, bisschen Drama, bisschen „Menschen bitte reißt euch zusammen“, dazu eine spontane Friseur-Flucht und eine Begegnung mit einer Sorte Mensch, bei der selbst ich kurz dachte:


👉 „Vielleicht sollten Hunde manchmal die Menschen erziehen.“

 

 

Kurz gesagt:

Ich brauche jetzt erstmal Urlaub. Am liebsten auf Frauchens Bauch. 😌🐾

🏥 Wenn Hunde früher merken, dass etwas nicht stimmt

Mein Hunde-Opa musste ins Krankenhaus.


Und nein — das hat mir keiner erklärt. Das habe ich gespürt. Wir Hunde riechen sowas. Stress. Sorgen. Angst. Das liegt plötzlich in der Luft wie der Duft von Hühnchen… nur deutlich weniger erfreulich.

 

Frauchen rannte hektisch durch die Wohnung. Treppen hoch. Treppen runter. Auto. Stimmen. Nervosität.

 

 

Ich dachte erst:

„Cool, Ausflug!“

 

 

Dann:

„Moment… irgendwas stimmt hier nicht.“

 

Meine 👩🏼 Hundeoma wurde eingesammelt. 🧑🏼‍🦰 Menschenbruder auch. Alle angespannt. Ich habe im Auto vorsichtshalber ein bisschen gequietscht. Man weiß ja nie, ob man emotional unterstützen muss.

 

Im Krankenhaus durfte ich natürlich nicht rein. Diskriminierung. Ganz klar.

 

 

Ich hätte das super gemacht:

👉 Neben Opa liegen.
👉 Gesicht ablecken.
👉 Pflegepersonal emotional stabilisieren.

 

Aber nein.

 

Also bin ich draußen mit Frauchens Freund Gassi gegangen. Sehr nett übrigens — aber innerlich war ich natürlich bei meinem Opa.

❤️ Zuhause ohne Opa – komisches Gefühl

Als wir Oma heimgebracht haben, hab ich ständig zur Haustür geschaut.

 

Normalerweise kommt Opa irgendwann raus. Streichelt. Redet. Alles gut.

 

 

Diesmal:

nichts 😔.

 

 

Frauchen sagte dann:

„Opa hat Aua.“

 

Das Wort kenne ich!

 

🐾  Wenn ich Pfote hebe → Aua.
🤕  Wenn Bauch zwickt → Aua.
✂️  Wenn ich zum Friseur muss → definitiv Aua.

 

Also wollte ich helfen.

 

 

Wir Hunde machen das so:

👉 Nähe geben
👉 Putzen
👉 Danebenliegen

 

Aber ich konnte nicht. Und das ist wirklich ein blödes Gefühl. Da wird selbst ein fröhlicher Malteser kurz nachdenklich.

✂️ DER GROSSE FRISEUR-FLUCHTLAUF (MEIN PERSÖNLICHER OLYMPIA-MOMENT)

Und dann… der absolute Wochenhöhepunkt. 😅🐾

 

Gassi mit Freundin. Entspannt. Frauchen quatscht. Und zwar — wie ich später feststellen musste — wirklich direkt neben meinem Hundefriseursalon.

 

Ja genau!

 

Nicht irgendwo in der Ferne. Nicht hypothetisch. Sondern quasi Tür an Tür mit Shampoo, Föhn und Fellschere.

 

 

Ich nenne das:

akute Gefahrenzone.

 

 

ICH RIECHE PLÖTZLICH:

👉 Shampoo
👉 Föhn
👉 Scherenklappern

 

Hundefriseur. Alarmstufe Fellverlust. 🚨✂️

 

 

Frauchen merkt es endlich:

„Ich glaube, sie denkt, sie muss wieder zum Friseur.“

 

Ja Frauchen. Genau das denke ich!

 

Leine locker. Ich? Bin gestartet.

 

🦮 Nicht gelaufen.
🐕 Nicht gejoggt.
🚀 Teleportiert. 

 

Ohren flogen links rechts. Kurve genommen wie Rennhund. Nicht geschnüffelt. Nicht markiert.

 

 

Nur:

🏠 Heim.

 

Frauchen musste rennen. Hat gelacht.

 

Ich nicht. Ich hatte existenzielle Sorgen um meine Frisur. 💇‍♀️🐶

🐕 Begegnung mit der Sorte Mensch, die keiner bestellt hat

Und als wäre die Woche nicht schon emotional genug gewesen, kam noch diese klassische Hundebegegnung.

 

Ich wollte einfach Abstand. Schwarzer Hund, alte Erinnerung, bisschen Respekt.

 

Frauchen hat das sofort gemerkt und ist extra ganz auf die Seite gegangen, damit ich mich sicherer fühle. Sehr vorbildlich. So macht man das im Rudel.

 

Aber manche Menschen interpretieren Abstand offenbar als Einladung, besonders dicht vorbeizulaufen.

 

Diese Frau jedenfalls musste unbedingt ziemlich nah an uns vorbei. Warum genau? Unklar. Vielleicht ein Extremsport.

 

Ich kann in solchen Momenten übrigens gar nicht bellen. Ich grunze dann nur.

 

 

So ein leises:

👉 „Bitte Abstand. Ernst gemeint.“

 

 

Frauchen erklärte höflich:

„Sie hat Angst, sie wurde mal gebissen.“

 

Perfekt formuliert. Hätte ich genauso gesagt.

 

Die andere Hundebesitzerin?

 

 

Sagen wir diplomatisch:

Empathie war vermutlich gerade im Sommerschlussverkauf.

 

„Der Hund ist aggressiv.“

 

🐶 Ich?
🤬 Aggressiv?

 

➡️ Ich bin 6 Kilo Sensibilität mit Fell!

➡️ Ich belle nicht, ich kommentiere.

➡️ Ich knurre nicht, ich äußere Bedürfnisse.

 

Frauchen blieb ruhig, erklärte nochmal. Dann war irgendwann Schluss.

 

 

Und ganz ehrlich:

Weitergehen war wirklich die beste Entscheidung.

 

Manche Menschen wollen gar nichts verstehen.

 

 

Wir Hunde sparen uns da Energie:

Nicht diskutieren, nicht erklären — einfach schlafen. Deutlich effizienter. 😄

❤️ Mein Fazit als Hund (leicht sarkastisch, aber ehrlich)

Diese Woche hat gezeigt:

➡️ Manchmal ist das Leben chaotisch.
➡️ Manchmal traurig.
➡️ Manchmal einfach komplett absurd.

 

Und manchmal alles gleichzeitig — quasi ein Überraschungspaket ohne Rückgaberecht.

 

 

Aber ich hab wieder gelernt:

👉 Rudel zusammen = Sicherheit 🐾
👉 Humor hilft = immer 😄
👉 Und wenn alles zu viel wird → schlafen. Sehr viel schlafen.

 

Wir Hunde können das übrigens richtig gut. Gefühle wahrnehmen, kurz sortieren, Nähe suchen… und dann einfach wieder nach vorne schauen.

 

Menschen dagegen schreiben Blogartikel darüber. 😉

 

 

Ich habe die Woche jedenfalls schon verarbeitet:

Couch getestet. Frauchen überwacht. Oma getröstet. Und meine Frisur erfolgreich verteidigt.

 

Also eigentlich alles im grünen Bereich.

 

 

Und falls eure Woche auch mal schräg war — mit Sorgen, kleinen Ärgernissen oder Menschen, die man nicht versteht:

👉 Durchatmen.
👉 Hund kraulen.
👉 Weitergehen.

 

Wir Hunde machen das jeden Tag so. Funktioniert erstaunlich gut. ❤️

 

 

In diesem Sinne:

Bleibt entspannt, bleibt liebevoll zueinander und vergesst nie — ein bisschen Humor rettet manchmal den ganzen Tag.

 

Eure Mia 🐾
von Welt auf vier Pfoten
💛

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