🐾 Hallo, liebe Hundefreunde auf zwei und vier Beinen
ich bin’s wieder. Mia. Malteserin. Charme-Expertin. Und laut Frauchen angeblich manchmal ein bisschen dramatisch.
Ich persönlich finde ja:
👉 Ich reagiere einfach angemessen auf das Leben.
Und das Leben hat diese Woche wirklich einiges aufgefahren. Denn bei uns ist gerade Geburtstagswoche 🥳.
Jetzt denkt ihr vielleicht:
„Ach schön, da hat jemand Geburtstag.“
Ja......
Aber ihr kennt Menschen.
Sobald irgendwo Geburtstag ist, passiert plötzlich alles gleichzeitig:
🎁 Besuche
🎁 Geschenke
🎁 neue Menschen
🎁 und sehr verdächtig viele Taschen.
Ein Hund merkt sofort, wenn sich im Universum etwas verändert.
Und ich kann euch sagen:
Diese Woche hatte Potenzial.
🐾 Ein Malteser kennt den Weg
Das erste Abenteuer dieser Geburtstagswoche begann, als Frauchen plötzlich sagte:
„Mia, wir gehen kurz zur Freundin vom Menschenbruder.“
„Kurz.“ Ich kenne dieses Wort inzwischen sehr gut.
Es bedeutet meistens:
👉 Menschen reden länger als geplant.
👉 ich werde ausgiebig bewundert.
👉 und irgendwo könnten Snacks auftauchen.
Also waren wir unterwegs.
Es hat übrigens in Strömen geregnet. Nicht dieses freundliche Nieselwetter. Nein......
So ein Regen, bei dem Menschen sofort anfangen zu sagen:
„Oh je, was für ein Wetter.“
Frauchen schleppte gleichzeitig ein riesiges Geschenkpaket durch die Gegend und versuchte nebenbei, mich davon zu überzeugen, etwas langsamer zu laufen.
Ein völlig unrealistischer Vorschlag. Denn ich wusste ja genau, wohin wir gehen.
Und wenn ein Hund weiß, wo das Ziel ist, passiert automatisch Folgendes:
👉 Die Geschwindigkeit steigt.
👉 Die Motivation steigt.
👉 Frauchen verliert langsam die Kontrolle über die Situation.
Der Regen war mir übrigens komplett egal. Ein Malteser hat schließlich Prioritäten.
Und meine Priorität war klar:
👉 so schnell wie möglich zur Freundin vom Menschenbruder.
Frauchen behauptet später immer, ich würde „ziehen“. Ich finde dieses Wort ein bisschen unfair.
Ich nenne das eher:
👉 professionelle Wegführung.
Und glaubt mir:
Wenn ein Malteser den Weg kennt, dann kommt man auch schneller an.
Ob Frauchen will oder nicht. 🐾
🏃♀️ Der große Treppen-Sprint
Kaum standen wir vor der Tür, wusste ich sofort:
👉 Jetzt wird es ernst.
Frauchen hatte noch mit dem riesigen Geschenkpaket zu kämpfen, der Regen tropfte ihr von den Haaren ins Gesicht und sie sah inzwischen ungefähr so aus, als wäre sie gerade einmal komplett durch eine Hundewaschanlage gelaufen.
Ich selbst war natürlich auch nass.
Aber ehrlich gesagt:
👉 Das war mir ziemlich egal.
Denn in diesem Moment gab es nur ein Ziel.
➡️ Nach oben.
➡️ Und zwar schnell.
➡️ Sehr schnell.
Sobald die Tür aufging, habe ich losgelegt. Die Treppen hoch. Mit voller Geschwindigkeit.
Frauchen behauptet später immer, sie hätte mich „kaum halten können“.
Das ist natürlich eine sehr einseitige Darstellung der Ereignisse.
Ich würde eher sagen:
👉 Ich habe den Weg effizient organisiert.
Denn wenn oben Menschen warten, die einen kennen, streicheln und bewundern könnten, kann man doch nicht gemütlich Stufe für Stufe spazieren.
Nein! Das wäre völlig unprofessionell.
👋 Begrüßungsmanagement – ein anspruchsvoller Job
Oben angekommen, begann natürlich sofort meine wichtigste Aufgabe.
👉 Begrüßungsmanagement.
Viele Menschen glauben ja, ein Besuch bedeutet einfach nur:
🚪 Tür auf.
👋🏼 Hallo sagen.
🚶🏼 Reingehen.
Aber so einfach ist das natürlich nicht. Ein Hund muss bei solchen Gelegenheiten nämlich sehr viel organisieren.
Zum Beispiel:
🐾 Wer ist alles da?
🐾 Wer riecht besonders interessant?
🐾 Und wer ist bereit, mich sofort zu streicheln?
👀Also habe ich mich erst einmal kurz umgesehen.
🐕 Einmal gewedelt.
🐶 Einmal alle angeschaut.
Und selbstverständlich überprüft, ob auch wirklich jeder bemerkt hat, dass ich angekommen bin.
Man möchte schließlich keinen unhöflichen Eindruck hinterlassen.
👀 Der Mann mit dem Streichel-Potenzial
Und dann entdeckte ich ihn.......
Den Papa von der Freundin vom Menschenbruder!
Ich weiß nicht genau, was es war:
👨🏼🦳 Vielleicht sein Blick.
🤫Vielleicht seine ruhige Art.
🐶 Vielleicht einfach meine hervorragende Menschenkenntnis.
Aber ich wusste sofort:
👉 Dieser Mensch hat Streichel-Potenzial.
Also habe ich mich strategisch positioniert.
Ich saß irgendwann ganz gemütlich auf Frauchens Schoß. Und von dort aus konnte ich ihn perfekt beobachten.
👀 Sehr aufmerksam.
🐶 Sehr konzentriert.
Frauchen behauptet später, ich hätte ihn „fixiert“.
Ich finde dieses Wort ein bisschen übertrieben.
Ich würde eher sagen:
👉 Ich habe ihn intensiv motiviert, mich zu streicheln.
Denn Menschen müssen manchmal ein wenig unterstützt werden, damit sie die richtigen Entscheidungen treffen.
🐾 Qualitätskontrolle bei Menschen
Ich habe ihn also angeschaut.
➡️ Und noch einmal.
➡️ Und noch einmal.
Ganz ruhig. Ganz geduldig. So lange, bis er mich wieder gestreichelt hat.
Frauchen nennt dieses Verhalten später „Stalking“.
Ich persönlich finde das eine sehr harte Formulierung.
Ich nenne das eher:
👉 professionelle Qualitätskontrolle bei Menschen.
Und ich muss sagen:
Der Papa von der Freundin hat seine Aufgabe wirklich gut gemacht.
✔️ Sehr zuverlässig.
✔️ Sehr streichelbereit.
Ein Mensch mit Zukunft.
📦 Leckerli-Alarm um 7:30 Uhr
Ich dachte eigentlich, das Abenteuer dieser Woche wäre damit erst einmal erledigt.
🟢 Menschen besuchen.
🟢 Streicheleinheiten sichern.
🟢 Professionelles Begrüßungsmanagement durchführen.
Ein ganz normaler Arbeitstag für mich.
Doch heute Morgen passierte etwas, auf das kein Hund wirklich vorbereitet ist.
Es war ungefähr ⏰ 7:30 Uhr.
Eine Uhrzeit, zu der ich normalerweise noch tief und fest schlafe.
Frauchen macht dann immer ihren Kaffee, läuft leise durch die Wohnung und versucht, mich nicht zu wecken.
Ein sehr vernünftiges Verhalten.
Doch heute war plötzlich alles anders......
Denn plötzlich standen große Pakete im Flur.
➡️ Mehrere.
📦 Sehr große.
Und jeder Hund weiß sofort:
👉 Das sind Leckerlis.
👀 Ein Malteser erkennt so etwas sofort
Frauchen versuchte zuerst noch ganz ruhig zu tun.
So nach dem Motto:
„Mia merkt das bestimmt nicht.“
Ich stand allerdings schon neben den Paketen.
➡️ Mit großen Augen.
➡️ Mit wedelndem Schwanz.
Und mit einem Blick, der ungefähr sagte:
👉 Ich weiß genau, was da drin ist.
🟣 Ich lief um die Kartons herum.
🟣 Ich schnüffelte.
🟣 Ich sprang.
🟣 Ich wedelte.
🟣Ich hüpfte.
Kurz gesagt:
Ich habe emotionale Unterstützung bei der Paketöffnung geleistet.
Frauchen musste irgendwann lachen.
Ich dagegen nahm die Situation sehr ernst.
Denn wenn so viele Leckerlis plötzlich im Haus auftauchen, muss ein Hund sofort klären:
🐾 Wie viele davon mir gehören.
🐾 Wann ich sie bekomme.
🐾 Und warum ich noch nicht sofort eines bekomme.
🐾 Intensive Verhandlungen
Frauchen versuchte zunächst, die Situation zu ignorieren.
Ein klassischer Fehler!
🐕🦺 Denn ich saß inzwischen direkt vor ihr.
➡️ Ganz still.
➡️ Ganz konzentriert.
Mit meinem berühmten Malteser-Blick.
Der funktioniert normalerweise so:
👉 Erst schauen.
👉 dann noch intensiver schauen.
👉 und wenn nötig ein kleines Schwänzchenwedeln.
Und siehe da:
Nach kurzer Zeit bekam ich tatsächlich ein Leckerli.
Nur eins. Ich möchte das hier noch einmal betonen!
🍖 Eins.
Bei dieser Menge an Paketen hätte ich persönlich eine deutlich großzügigere Verteilung erwartet.
Aber ich bin ja ein geduldiger Hund. Mehr oder weniger.
❤️ Doch das größte Ereignis steht noch bevor
Während Frauchen also ihre Pakete sortierte und ich darüber nachdachte, wie ich später noch an weitere Leckerlis kommen könnte, fiel mir plötzlich etwas ein.
Heute ist ja noch etwas ganz anderes geplant.
Etwas viel Wichtigeres!
Denn heute Abend besuchen wir Oma und Opa.
👉 Meine Menschen-Großeltern.
Ich mag sie beide sehr!
Aber ich muss zugeben:
Heute freue ich mich besonders auf Opa.
Denn den habe ich schon eine ganze Weile nicht gesehen. Frauchen sagt, er war im Krankenhaus.
Menschen machen sich dann immer viele Sorgen. Ich auch ein bisschen.
Opa und Oma nennen mich immer liebevoll:
„ihr haariges Enkelkind.“
Und ich finde, das ist ein Titel, den man mit Würde tragen sollte.
Ein Malteser-Enkelkind hat schließlich auch Verpflichtungen.
Zum Beispiel:
🐾 ordentlich begrüßen.
🐾 wedeln
🐾 ein bisschen Gesellschaft leisten.
🐾 und vielleicht ein kleines Küsschen verteilen.
Wie unser Wiedersehen heute Abend verlaufen ist?
Nun ja …
Das erzähle ich euch beim nächsten Mal. 😉
Man muss schließlich immer ein kleines bisschen Spannung lassen. 🐾
Und wisst ihr was.....🐾
„Manchmal sind es gar nicht die großen Abenteuer, die eine Woche besonders machen – sondern die Menschen, die auf einen warten.“
Mit wedelndem Schwanz.
Und einem kleinen Malteser-Lächeln. 🐾
Eure Mia von Welt auf vier Pfoten 🐶
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